Rubrik: Produkte/sonstige

Fehlerhafte Konfigurationen der Industrieroboter verhindern

Risikominimierung in der Mensch-Maschine-Interaktion und Erfüllung der Dokumentationspflichten

(22.12.09) - Sie sind sicher, assistieren und kooperieren - bei Industrierobotern kann es dennoch trotz neuer Technologien zu Fehlern in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine kommen. Die neue Software "SafeTool "aus der Produktfamilie "RoboMap" minimiert jetzt dieses Restrisiko in der Produktion. Die Lösung der CSP GmbH & Co. KG wird eingesetzt, um fehlerhafte Konfigura-tionen der Industrieroboter zu verhindern. Sie liest zwei Konfigurationsstände aus und weist auf darin enthaltene Unterschiede hin. Gleichzeitig unterstützt die Anwendung auf komfortable Weise eine oft als lästig empfundene Tätigkeit. Sie kann dazu genutzt werden, automatisiert Prüfprotokolle zu generieren, die in weiten Teilen der Industrie aufgrund gesetzlicher Vorgaben bereits Pflicht sind.

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"Safe-Roboter", die neueste Generation der Industrieroboter, erlauben Mensch- und Maschine-Interaktionen, wie man sie bisher nicht gekannt hat. Die enge Zusammenarbeit ohne mechanische Schutzschranken birgt jedoch auch Gefahren, wenn die Grenzen der Bewegungsräume für den Roboter nicht korrekt eingestellt sind. Um hier ein Höchstmaß an Sicherheit zu erreichen, stellt SafeTool umfangreiche Auswertungen zur Verfügung: Alle Konfigurationsparameter werden visualisiert, sodass der Instandhalter die relevanten Parameter leicht überprüfen kann. Außerdem vergleicht SafeTool zwei Konfigurationsstände und stellt die Abweichungen deutlich heraus. Es wird so verhindert, dass ein Nutzer versehentlich falsche Werte einstellt. SafeTool ist damit ein unverzichtbarer Stein im Mosaik zur Einhaltung geltender Sicherheitsnormen beim Einsatz von Maschinen. Deshalb setzt ein süddeutscher Automobilhersteller die Applikation bereits in allen Montagewerken ein und sorgt so für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz.

Wer die Normen DIN EN ISO 10218-1 und EN954-1 einhalten muss, kann mit Hilfe von SafeTool Prüfprotokolle generieren. Darin sind die aktuell konfigurierten Werte aufgelistet, beispielsweise ob der Roboter bei nicht durchgeführter Justage-Referenzierung anhalten soll. Der Lieferant überprüft anhand einer generierten Checkliste, ob zum Beispiel die zulässige Traglast des Roboters eingehalten wird. Gleichzeitig bestätigt er mit dem Protokoll die Korrektheit der Einstellungen und gibt den Roboter für den Produktivbetrieb frei. Die Dokumentationspflicht der Unternehmen ist somit wesentlich einfacher als bisher zu erfüllen. Zusätzlich können die Anwender das Protokoll sowie die Konfigurationsdatei selbst in der Software RoboMap von CSP hinterlegen. Dieses Vorgehen führt die Roboterdaten (zum Beispiel Inventarnummer und Kaufdatum) mit dem Prüfprotokoll und der Konfigurationsdatei zusammen. Auf diese Weise entsteht ein durchgängiges Informationssystem. RoboMap verwaltet dabei die unterschiedlichen Konfigurationsstände, sodass später leicht auf eine frühere Konfiguration zurückgegriffen werden kann. (CSP: ra)

 

 

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