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Software zum Sperren der eID-Funktion des neuen Personalausweises Sperrvermerke können elektronisch gespeichert und verwaltet werden (
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Siemens IT Solutions and
Services hat vom Bundesministerium des Innern (BMI) den Auftrag erhalten,
dafür die IT-Lösung "globaler
Sperrdienst" zu entwickeln und zu integrieren. Damit können die
Sperrvermerke elektronisch gespeichert und verwaltet werden. In dem Projekt
ist Siemens IT Solutions and Services
der Generalunternehmer und arbeitet mit der Bundesdruckerei zusammen. Die
Gesamtlösung geht zum Neben der Gesamtarchitektur der IT-Lösung verantwortet Siemens IT Solutions and Services als Generalunternehmer auch die Realisierung und Integration sowie die Inbetriebnahme der Anwendung beim Betreiber - dem Bundesverwaltungsamt (BVA). In dem Projekt entwickelt die Bundesdruckerei die Sperrsoftware für die IT-Lösung, Siemens IT Solutions and Services liefert die Software für die Langzeitarchivierung. Zudem erstellt der IT-Dienstleister ein IT-Sicherheitskonzept gemäß den Anforderungen des Kunden und begleitet die Test- und Pilotphasen beim BVA. Mit der Softwarelösung nimmt das BVA die Sperrinformationen, beispielsweise zu verlorenen Personalausweisen, in das Sperrregister auf. Das Amt verwahrt die Daten revisionssicher in einer Datenbank, erzeugt Sperrlisten und stellt sie Ausstellern (Trustcenter) von Berechtigungszertifi-katen bereit. Diese Trustcenter fertigen digitale Zertifikate für Anbieter von Online-Services im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) aus. Mit diesen Zertifikaten authentifizieren sich die Diensteanbieter elektronisch gegenüber dem Personalausweis und können dann die vom Bürger freigegebenen Daten von der Karte auslesen. Um zu überprüfen, ob ein Ausweis nicht gesperrt wurde, rufen die Diensteanbieter die Sperrlisten vom Trustcenter ab. Die neue Funktionalität steht den Service-Anbietern ab November 2010 in vollem Umfang zur Verfügung. (Siemens IT Solutions and Services: ra) |
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