|
|
Sichere Ausweisdokumente mit bewegten 3D-Bildern Das Sicherheitsmerkmal "Magic-ID" läßt sich weder mit Kopierern noch mit Scannern nachahmen (29.11.10) - Ausweisdokumente müssen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten und gleichzeitig einfach zu handhaben sein. Beide Faktoren vereint das Sicherheitsmerkmal "Magic-ID" nach Meinung von Giesecke & Devrient (G&D). Mit Hilfe eines besonderen technischen Verfahrens werden in Ausweisdokumente dreidimensionale Bilder eingebracht. Der Nutzer kann durch Kippen der Karte Effekte mit einer ausgeprägten Tiefe im Bild und fließende Bewegungen erkennen. Je nach Design lassen sich auch gegenläufige Motive realisieren. G&D präsentiert die Produktneuheit auf der Fachmesse CARTES & IDentification von 7. - 9. Dezember in Paris.
Anzeige
"Dreidimensionale Effekte, wie sie mit Magic-ID erzeugt werden, lassen sich weder mit Kopierern noch mit Scannern nachahmen. Das Verfahren, mit dem ein bewegliches Bildmotiv in den Kartenkörper eingearbeitet wird, bietet einen maximalen Fälschungsschutz. Gleichzeitig ist das Merkmal für den Nutzer einfach zu erkennen", erläutert Hans-Wolfgang Kunz, Geschäftsführer des Bereichs Government Solutions bei Giesecke & Devrient, das Sicherheitskonzept. Magic-ID eignet sich für alle Ausweisdokumente, die auch ohne technische Hilfsmittel schnell und trotzdem zuverlässig geprüft werden müssen. Wer eine ID-Karte mit einem Magic-ID-Merkmal betrachtet, gewinnt den Eindruck, dass sich das Motiv bewegt. Je nach Blickwinkel ändert sich die Darstellung, allerdings in Form einer fortlaufenden, fließenden Bewegung. Durch diesen speziellen Effekt in der Karte kann zum Beispiel ein Grenzbeamter auf einfache Weise erkennen, ob das Dokument echt ist, das er gerade in seinen Händen hält. Die dreidimensionalen Bewegtbilder entstehen durch die Kombination einer Linsenstruktur mit einer besonderen Anordnung von Bildpunkten, die mit einer Spezialsoftware von G&D errechnet werden. Die Linsenstruktur wird während der Kartenproduktion eingebracht und erfordert keinen zusätzlichen Fertigungsschritt. Die Bildpunkte können entweder im Druckverfahren oder bei der Personalisierung des Ausweises per Lasergravur erzeugt werden. Magic-ID bietet deutlich mehr Gestaltungsfreiheit als bisher. Designer müssen sich nicht mehr so sehr, wie bei herkömmlichen Kippbildern, an der Größe und dem Muster eines Linsenrasters orientieren. Durch die fließende Bewegung des Bildes in jegliche Richtung - horizontal und vertikal - können auch komplexe Motive realisiert werden. Je nach Kundenwunsch lassen sich mehrere Bildmotive in die Karte integrieren, die auch gegenläufige Effekte zeigen. Magic-ID kann in Hochsicherheitsdokumenten aller Art eingesetzt werden. Beispiele sind nationale ID-Karten sowie Reisepässe mit einer PECSEC- oder Polycarbonat-Datenseite. Weitere Karten sind zum Beispiel Firmenausweise oder Anwaltskarten sowie Führerscheine, Tachograph-Karten oder ein elektronischer Fahrzeugschein im Kartenformat. (Giesecke & Devrient: ma) |
||
|