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RFID-Chips mit Ausweishüllen schützen Neuer Reisepass und Personalausweis nicht gegen Datenmissbrauch gesichert (14.04.11) - Kryptronic Technologies, Ausrüster für Präzisionsoptiken und RFID-Shielding-Technologie, warnt vor Identitätsdiebstahl und Personenprofilen im Zuge der neuen Ausweise. Sie enthalten so genannte RFID-Chips, die unbemerkt ausgelesen werden können. Experten raten daher, die Ausweisdokumente mit einer Spezialfolie zu schützen.
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Wer kürzlich einen neuen Personalausweis oder Reisepass erhalten hat, kann unversehens zum gläsernen Bürger werden. Auf den neuen Dokumenten befindet sich nämlich ein Chip, auf dem persönliche Daten gespeichert sind. Dieses so genannte RFID-Tag betrachten Datenschützer mit großer Sorge. Denn was viele nicht wissen: Der RFID-Speicher kann von versteckten Lesegeräten kontaktlos ausgelesen werden, ohne dass der Besitzer es merkt. So besteht prinzipiell die Möglichkeit, dass zum Beispiel Teilnehmer an einer Demonstration von den Behörden automatisch registriert werden. Aber auch viele Internet-Kriminelle machen sich die RFID-Chips für den Identitätsdiebstahl zunutze. Zwar sind die meisten Informationen auf RFID-Chips - mehr oder weniger wirksam - gegen Missbrauch gesichert, dennoch sollte ein Auslesen des Chips grundsätzlich nur dann möglich sein, wenn der Betroffene dies ausdrücklich wünscht. So mancher wickelt seinen neuen Personalaus-weis daher in Alufolie, die die Signale des Lesegeräts abschirmen soll. Vor solchen improvisierten Schutzmaßnahmen raten Experten allerdings ab. "Die Lesegeräte arbeiten mit vielen verschiedenen Frequenzen, außerdem ist das gesamte System extrem Fehlertolerant ausgelegt", weiß Stefan Horvath, Managing Director von Kryptronic, München. Seine Firma befasst sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema RFID-Abschirmung. Mit "Cryptalloy" hat Kryptronic eine Legierung entwickelt, die speziell auf die breitbandige Abschirmung von RFID-Signalen ausgelegt ist. Cryptalloy übertrifft die Schutzeigenschaften herkömmlicher Materialien, zum Beispiel Aluminiumfolie, um ein Vielfaches. "Eine Cryptalloy-Abschirmung muss das Objekt nicht unbedingt vollständig umschließen", erklärt Stefan Horvath, "eine selbst gebastelte Hülle zerreißt dagegen schon nach kurzem Gebrauch. Und schon kleine Löcher in der Abschirmung können zum großen Sicherheitsrisiko werden." Mittlerweile gibt es schon eine ganze Reihe von Produkten, die Cryptalloy zur Abschirmung einsetzen. (Kryptronic: ma) |
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