Rubrik: Produkte/Speichersysteme

Speicherkapazität von bis zu 108 TB: Datensicherung auf bis zu 108 Festplatten

"Fibrecat SX100" bietet bis zu 244 Snapshots, die Backup/Restore vereinfachen und beschleunigen

(05.09.08) - Mit einem deutlichen Plus an Speichervolumen, Leistung und Sicherheit adressiert das neue Modell der "Fibrecat SX"-Serie Kunden im oberen Leistungssegment der Disk-Speicher-systeme. Die "Fibrecat SX100" von Fujitsu Siemens Computers verfügt über eine Kapazität von bis zu 108 TB und beschleunigt den Datendurchsatz gegenüber dem Vorgängermodell "Fibrecat SX80" um 100 Prozent. Darüber hinaus ist das Enterprise-Modell mit vier statt wie bisher mit zwei Ports pro Controller ausgestattet, wodurch sich vier Server direkt und redundant an das Plattensystem anschließen lassen und der Aufbau desaster-toleranter Konfigurationen möglich ist (ready for replication). Die Fibrecat SX100 bietet bis zu 244 Snapshots, die Backup/Restore vereinfachen und beschleunigen. Vier Snapshots sind bereits im Systempreis enthalten. Das Fibrecat SX100-Speichersystem ist ab sofort zu einem Preis ab 7.750 Euro über zertifizierte Vertriebspartner von Fujitsu Siemens Computers erhältlich.

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Die Fibrecat SX100 unterstützt in neun Gehäusen bis zu 108 Festplatten und bietet damit eine Speicherkapazität von bis zu 108 TB. Wie alle Modelle der Fibrecat SX-Serie verfügt auch das Enterprise-System über FibreCache. Die Technologie von Fujitsu Siemens Computers verbindet die Caches der RAID-Controller, sodass ihre Synchronisation nach Herstellerüberzeugung erheblich schneller erfolgt als bei herkömmlichen Storage-Systemen. Für einen zusätzlichen Performance-gewinn sorgt die optimierte Controller-Technologie, die den Datendurchsatz der Fibrecat SX100 gegenüber Vorgängermodellen wie etwa der SX80 um 100 Prozent beschleunigt. Darüber hinaus basiert das neue Modell auf der aktuellen 4 Gigabit pro Sekunde schnellen Fibre Channel-Technologie, wodurch es sich insbesondere für den Einsatz bei Datenbanksystemen, Backup-to-Disk, Streaming-Applikationen sowie zur Datenkonsolidierung eignet.

Anwender können wahlweise SATA-II- oder SAS-Platten einsetzen, bei Bedarf auch im Misch-betrieb in einem Gehäuse. So lassen sich die Vorteile der beiden Technologien effizient kombinieren: Während sich SAS-Platten durch hohe Flexibilität, Leistung und Datenverfügbarkeit auszeichnen, bieten SATA-Festplatten eine gute Skalierbarkeit mit hoher Speicherkapazität. Die eingesetzte Native Command Queueing (NCQ)-Technologie ermöglicht einen Leistungszuwachs der Festplatten um 15 Prozent.

Alle wichtigen Komponenten wie RAID-Controller, Lüfter, Stromversorgung und Platten sind redundant vorhanden und lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Vor Datenverlust bei Stromausfällen schützt die FibreCap-Technologie, mit der alle Mitglieder der Fibrecat SX-Familie ausgestattet sind. "FibreCap" verwendet statt herkömmlicher Akkus hochkapazitive Kondensatoren, um den Inhalt des RAID Controller-Caches bei einem Stromausfall zu schützen. Damit ist der Cache schon kurze Zeit nach Wiederherstellung der Stromversorgung voll einsatzfähig, da der für Batterien typische lange Ladezyklus bei Kondensatoren entfällt. (Fujitsu Siemens: ra)

 

 
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