Rubrik: Produkte/Speichersysteme

Storage-Konsolidierung, Archivierung und Datensicherung

Hewlett-Packard stelle neue Storage-Lösungen vor

(12.02.09) - Im Januar wartete Hewlett-Packard (HP) gleich mit mehreren neuen Speicherlösungen auf. Dazu zählen eine aktuelle Version des "HP StorageWorks Modular Smart Array" (MSA) "2300fc" (G2) sowie die Funktionalität "Low Bandwith-Replikation" für die "HP D2D2500"- und "D2D4000"-Modelle. Das Angebot umfasst zudem Neuerungen beim "HP StorageWorks 9000 Virtual Library System" (VLS), das "HP StorageWorks SB1760c"-Tape Blade sowie weitere Neuheiten.

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HP MSA2300fc

Mit der MSA2300fc G2 präsentiert HP das aktuelle Fibre Channel-basierte Modell ihrer MSA-Familie. Diese bietet mittelständischen Unternehmen eine Einstiegslösung für ein Storage Area Network (SAN). Die Speichersysteme eignen sich für die Storage-Konsolidierung in mittel-ständischen Unternehmen ebenso wie für Zweigstellen größerer Firmen. Die neue Version unterstützt neben x86-basierten Systemen unter Windows und Linux nun auch HP Integrity Server mit dem Betriebssystem HP-UX.

Die MSA2300fc steht in zwei Varianten zur Verfügung. Diese unterstützen entweder 3,5-Zoll- oder erstmals auch 2,5-Zoll-Laufwerke, die zu den HP ProLiant Servern kompatibel sind. In den jeweiligen Gehäusen lassen sich Serial Attached SCSI (SAS)- und/oder SATA-II-Laufwerke implementieren. Im Vergleich zum Vorgängermodell bieten die beiden Varianten in der maximalen Ausbaustufe eine Kapazität von 60 TByte – mit insgesamt 60 3,5-Zoll-Platten, respektive 99 Platten im kleinen Formfaktor. Damit steht Unternehmen auf weniger Raum mehr Speicherkapazität zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist eine hohe Anzahl möglicher Snapshots. Anstatt wie bisher maximal 64 sorgen nun 255 Snapshots für eine optimierte Datensicherung.

HP D2D2500 und 4000 Backup System: Low Bandwith-Replikation

Bislang war die Replikation über mehrere, durch ein Weitverkehrsnetz (Wide Area Network, WAN) verbundene Standorte eine teure Angelegenheit, insbesondere bei großen Backup-Volumina. Hier setzen die neuen Versionen des "HP StorageWorks Disk-to-Disk" (D2D)-Backup-System, D2D2500 und 4000, mit ihrer Fähigkeit zur Low Bandwith-Replikation an. Möglich wird diese Replikation über eine geringe Bandbreite durch die Deduplizierungs-Technologie. Diese sorgt bei den neuen D2D-Systemen dafür, dass beim Backup redundante Daten durch so genannte "Pointer" auf das Original ersetzt werden. So müssen deutlich weniger Daten an die Unternehmenszentrale übertragen werden, eine wesentliche Voraussetzung für die kostengünstige Low Bandwith-Replikation. Außerdem lassen sich auf diese Weise bei einem Störungsfall Daten kostengünstig und schneller aus dem zentralen Rechenzentrum an einen Ausweichstandort übertragen.

HP StorageWorks D2D2500 Backup System bietet automatisiertes Backup von bis zu sechs Servern. Das Modell D2D4000 konsolidiert den Backup-Prozess von maximal 16 Servern. Bei beiden Systemen sorgt die Deduplizierung dafür, dass auf einer Festplatte bis zu 50mal mehr Backup-Daten Platz finden. Zudem lassen sich diese Modelle neuerdings direkt an Bandbiblio-theken und Autoloader anschließen. Seit Januar sind alle HP D2D-Systeme mit Replikations-Funktionalitäten ausgestattet. Bereits bei Kunden installierte Systeme erhalten diese Funktion durch ein Upgrade.

HP VLS9000: Mit einem Knoten anfangen - später skalieren

Mit einer Single Node-Option fuer das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS) erschließt HP diese Lösung neuen Anwenderschichten. VLS-Systeme emulieren gängige Bandbibliotheken und -laufwerke, so dass eine größere Anzahl an Backup-Jobs parallel ausgeführt und das Backup-Fenster minimiert werden kann. Die Single Node-Option bietet die Möglichkeit, mit einer relativ niedrigen und damit kostengünstigen Anfangskapazität von 7,5 (48.199 Euro) oder 10 TByte (55.249 Euro) in das VLS9000-System einzusteigen. Wachsen die Speicheranforderungen, können Unternehmen mit Hilfe eines FC Connectivity Kits ihre Lösung zu einem Multi-Node VLS9000 System erweitern und so auf eine Kapazität von maximal 1,3 PByte und eine Perfor-mance auf 4.800 MB/s skalieren. Das VLS9000 mit mehreren Knoten (multi node) ermöglicht eine schnelle Datensicherung und -wiederherstellung in komplexen SAN-Umgebungen.

Tape Blade 1760c: Zusätzlicher Schutz durch Verschlüsselung

HP StorageWorks SB1760c Tape Blade ist die aktuelle Datensicherungslösung für Unternehmen, die HP BladeSystem c-Class-Enclosures einsetzen. Damit steht mittelständischen Unternehmen sowie Zweigstellen größerer Firmen eine einfache Lösung sowohl für das Backup als auch die Langzeitaufbewahrung zur Verfügung. Das neue Storage Blade basiert auf der LTO-4 Ultrium-Technologie und bietet mit einer komprimierten Speicherkapazität von 800 GByte pro Band und einer komprimierten Datentransferrate von 432 GByte pro Stunde eine deutlich höhere Kapazität und Performance als die Vorgänger-Modelle. Ein weiterer Vorteil für die Anwender: Eine Hardware-Verschlüsselung schützt Daten auf ausgelagerten Bändern zusätzlich vor unbefugtem Zugriff. (Hewlett-Packard: ra)

 

 

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