Rubrik: Produkte/Speichersysteme

IBM: Data-Deduplication-Produktlinie erhält zusätzliche Disaster-Recovery-Fähigkeit

Native Replikation bei "Protectier"-Deduplizierungslösung

(04.08.09) - IBM stellt eine wichtige Erweiterung im Bereich Datendeduplizierungslösungen vor, die Verbesserungen im Bereich Business Continuity ermöglicht. Organisationen können nach einem eventuellen K-Fall Daten rascher wiederherstellen und schneller wieder betriebsbereit sein.

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IBM erweitert die "Protectier"-Deduplizierungs-Produktlinie um Möglichkeiten für den elektronischen Datentransfer (native Replikation) und verbessert so weiter die Datensicherung und Business Continuity-Bedingungen von Kunden. Deduplizierte Daten werden elektronisch an einen ausge-lagerten Standort übertragen. Hierdurch sinken die Anforderungen an die Netzwerkbandbreite. Zudem werden der physische Transport und die Lagerung von Bändern an einem anderen Standort überflüssig.

Replikation wird seit Jahrzehnten dafür eingesetzt, geschäftskritische Daten an einem entfernten Ort zu schützen. Wegen der hohen Kosten für die Bereitstellung der Netzwerkbandbreite und für Speicherlösungen, um Daten online verfügbar zu halten, wurde Replikation jedoch bisher fast nur für besonders geschäftskritische Anwendungen und Daten eingesetzt.

IBM wählt nun einen Lösungsansatz, mit dem sich die hohen Kosten für Netzwerkbandbreite reduzieren lassen. Zu einem Bruchteil der Kosten des herkömmlichen Ansatzes können Unter-nehmen mehr Daten replizieren. Mit der Reduplizierungs-Technologie von IBM "Protectier" wird zu jedem Zeitpunkt nur ein kleiner Teil der Daten über das Netzwerk versandt. So können große Datenvolumen bei minimaler Bandbreite übertragen werden. Dieser Ansatz ist so kosteneffizient, dass elektronische Replikation nicht nur für Tier-One-Anwendungen praktikabel ist, sondern für praktisch alle Anwendungen von Unternehmen.

2005 brachte "Protectier" die erste Deduplication-Virtual-Tape-Library (VTL)-Lösung auf den Markt und veränderte damit die Art und Weise, wie Organisationen an die Sicherung ihrer Daten herangingen. Heute setzen alle gängigen VTL-Systeme eine Art der Deduplizierung ein. Voraussichtlich wird Reduplizierung innerhalb der nächsten fünf Jahre in den Rechenzentren weltweit allgegenwärtig sein.

Im März kündigte IBM die TS7650 "Protectier" Deduplication Appliance an, eine integrierte Lösung, die Server, Speicher und Software für die Datendeduplizierung vereint. Sie entfernt redundante Daten und ermöglicht es Kunden, Daten effizienter und verlässlicher zu sichern. Dabei können die Betriebskosten durch höhere Energieeffizienz, geringeren Platzverbrauch und vereinfachte Wartungsanforderungen gesenkt werden.

Native Replikation wird als bestellbares  Produktmerkmal voraussichtlich ab 4. September 2009 verfügbar. Ein Softwareupgrade wird für vorhandene TS7650G "Protectier" Deduplication Gateway- und TS7650 "Protectier" Deduplication Appliance-Konfigurationen verfügbar werden. (IBM: ra)

 

 

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