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Rubrik: Produkte/Speichersysteme IBM: Neue Speichertechnologien für den Schutz und die Archivierung sehr großer Datenmengen IBM-Bandspeichertechnologie mit bis zu 2,7 Exabyte Kapazität (
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Laut IDC steigt zur gleichen Zeit die Nachfrage nach höherer Speicherkapazität im Zeitraum 2009 bis 2014 weltweit um jährlich durchschnittlich 49,8 Prozent. Dies zeigt, dass Kunden neue Technologien und Wege benötigen, um einen Nutzen aus dem wachsenden Datenvolumen, der Verschiedenartigkeit und der Geschwindigkeit von Information gewinnen zu können. Daher investiert IBM weiter in die Fortentwicklung der Bandspeichertechnologie. Diese stellt einen effizienten Weg dar, um große Mengen an Daten zu speichern. IBM stellt in diesem Zusammenhang sieben signifikante Verbesserungen seines Bandspeicher-portfolios und anderer Speicherarchivierungsprodukte vor. Die Ankündigungen beinhalten unter anderem ein Bandverwaltungssystem,
das mehr als 2.7 Exa-byte an automatisiertem und
günstigem Speicher bietet. Darauf könnte fast dreimal die Menge der mobilen
Daten gespeichert werden, die 2010 in den USA erzeugt worden sind. Ein Exabyte entspricht 10hoch18 Bytes, das sind eine Trillion Bytes oder eine Milliarde mal eine Milliarde Bytes - eine schier unvorstellbare Datenmenge, die gut einem Stapel an je einen Zentimeter dicken Büchern entsprechen würde, der zehn Millionen Kilometer hoch wäre. Die "IBM System Storage
TS3500"-Bandspeicherbibliothek basiert auf einer neuentwickelten Shuttle-Technologie - einer mechanische Einrichtung, die bis zu 15 Bandspeicherbibliotheken zu einer einzigen Hochkapazitätsbibliothek verbindet. Dadurch wird eine hochverfügbare Verwaltung zu geringen Kosten erzielt. Sie ist damit ideal für die weltweit größten Datenarchive. 1952 brachte IBM das erste Magnetband zur Datenspeicherung auf den Markt und ist somit Pionier in diesem Bereich. In der 100-jährigen Geschichte der IBM, die derzeit in den "100 Icons of Progress" dargestellt wird, ist dies ein wichtiger Meilenstein. Die Tapes wurden seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und heute kündigt IBM das IBM System Storage TS1140 Bandlaufwerk an, das 2 Millionen mal mehr Daten speichern kann als das erste Bandlaufwerk der IBM. Gerade in Branchen wie dem Gesundheitswesen oder bei
Medienunternehmen bietet Magnetband-speicherung neue Möglichkeiten, um
kostengünstig und energieeffizient die dort vorhandenen großen Archive und
vielfältigen Informationen zu sichern. Die Menge an digitalen Archiven, die
auf Tape gespeichert werden, wächst laut der Enterprise Strategy Group zwischen 2010 und 2015 um das sechsfache. IBM hat auch ein Filesystem für IBM-Libraries angekündigt. Mit der von IBM entwickelten "IBM
Linear Tape File System Library Edition" (LTFS LE) wird ein einfacher
und kosteneffizienter Zugang für die Verwaltung der Bandbibliotheken,
umfangreichen Archivdaten und digitalen Assets
ermöglicht. LTFS-Kunden können die auf der 5.
Generation des LTO-Tapeformats, eines offenen
Bandspeicherformats, gesicherten Daten jetzt effizienter indizieren, sichern,
abrufen und verteilen. Mit dieser Technik können beispielsweise Daten auf
einem 50PB-Bandarchiv wie ein USB-Stick angesteuert werden. Tape nimmt eine wichtige Position bei den IT-Schlüsseltrends ein. Mit einem Technologie-Mix von
Band und Platte können Kunden Speicherklassen nutzen, damit Daten auf Basis
von Prioritäten in unterschiedlichen Hierarchien gespeichert werden können.
Die Kombination von Band- und Plattenspeicher nutzen zum Beispiel die
Lösungen "Information Archive" und das "IBM Scale-out Network Attached Storage" (Sonas). Dort gibt es die Möglichkeit, festzulegen, welche
Daten automatisch auf Band- oder auf Plattenspeicher migriert
werden sollen. Das kann die Total Cost of Ownership nach einer internen IBM-Studie um bis zu 40 Prozent langfristig reduzieren. IBM kündigt ebenfalls Erweiterungen zu Sonas (Scale-Out NAS) an. Die von IBM entwickelte Technologie kann auf mehr als 14 Petabyte geclusterten Speicher hochskalieren und bietet nun einen doppelt so hohen Durchsatz wie sein Vorgänger sowie schnellere Antwortzeiten. Die neue Lösung kann außerdem Antivirus-Applikationen
unterstützen, um mehr Schutz vor Viren und Malware-Gefahren zu bieten. Dabei
werden die archivierten Daten gescannt und betroffene Dateien isoliert oder
gelöscht. Zusätzlich wird Sonas ab jetzt das offene
Standardprotokoll NDMP unterstützen. Über ISV-Anwendungen,
die NDMP unterstützen, können Kunden große Mengen an Daten in Sonas sichern und diese gleichzeitig schützen. Sonas kann dabei als NDMP-Client
aber auch als NDMP-Server eingesetzt werden, um etwa bestehende Clients zu sichern. Außerdem verbessert IBM das "IBM Information Archive for eMail, Files and eDiscovery", eine vorinstallierte, vorkonfigurierte
Archivlösung. Aufgrund vorintegrierter Hardware, Software und Services kann
die Technologie die Installations- und Implementierungskosten eines
Speicherarchivs um bis zu 70 Prozent im Vergleich zum Aufbau einer Lösung aus
Einzelkomponenten reduzieren und ist nach IBM-Erfahrung innerhalb weniger Tage einsetzbar. Abschließend kündigt IBM weiterentwickelte Virtualisierungsangebote für Mainframe- und offene Speicherumgebungen an, die Kunden einen verbesserten Zugang und Schutz ihrer Daten in einem virtualisierten Rechenzentrum bieten. Diese beinhalten:
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ein zusätzliches Many-to-many-Replikations-Feature
zur "IBM System Storage TS7650 Protectier Deduplication
Solution". Dieses ermöglicht Unternehmen mit mehreren Rechenzentren, die
gespeicherten Daten automatisch zwischen den einzelnen Orten zu replizieren.
Dadurch können multiple Kopien von wichtigen Daten gespeichert und bei Bedarf
schnell wieder hergestellt werden. Durch das Bereinigen der duplizierten
Daten vor der Replizierung kann ProtecTier die Kosten der benötigten Bandbreite, die für das Senden der Daten gebraucht wird, um bis zu 95 Prozent oder sogar mehr reduzieren. Auch die Speicherkapazität, die für das Archivieren und Schützen der Daten erforderlich ist, kann dadurch gesenkt werden.
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Erweiterungen der "TS7700 Virtual Tape Library"-Familie. Diese können die Anzahl der virtuellen Bandkassetten im System auf bis zu 2 Millionen erhöhen und nutzen Power7-Technologie, um die Leistung signifikant zu verbessern. Eine weitere Neuerung ist im Bereich der Benutzerführung zu finden: IBM hat für ihre Disk-und Virtualisierungsprodukte eine einheitliche Benutzeroberfläche geschaffen, die sich an die GUI (Grafische Benutzeroberfläche) des XIV-Plattensystems anlehnt. Mit dieser Anpassung, zu der auch ein Online-Performance-Monitoring gehört, ist ein Nutzer in der Lage, fast ohne Lernaufwand diese Plattformen nach dem Prinzip "Know one - know all" zu administrieren. (IBM: ra) |
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