Rubrik: Produkte/System-, Netzwerk-, Datenbank- und Softwaremanagement

Vorsicht bei der Vista-Migration - Richtige Umstellung im Unternehmen spart Zeit und Geld

Schon bei 250 Desktop-Rechnern kommt man nicht ohne ein Management-Tool aus

(18.04.07) - Zahlreiche Unternehmen erwägen die Umstellung auf Windows Vista - oft allerdings ohne sich im Klaren darüber zu sein, welche Anforderungen die Migration an die Infrastruktur stellt und welche Kosten entstehen. Dass es sich nicht um einen einmaligen "Umzug" handelt, gerät zu oft aus dem Blick. Neben den Fragen der Lizenzkosten, etwaigen Hardwareumstellungen oder Personalschulungen ist der nach- gelagerte Aufwand für das Verwalten der IT-Netzwerke unter Vista zu beachten. Je nach Anzahl der Rechner ist zudem der Einsatz einer Managementlösung zu erwägen, mit der sich komplexe Installationen des neuen Betriebssystems und sämtlicher Applikationen im IT-Netzwerk automatisiert und remote durchführen lassen.

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So wird mit Hilfe der bewährten baramundi Management Suite (bMS) der Aufwand für die Migration ebenso vereinfacht, wie die Administration des Unternehmensnetzwerks im Anschluss. Die Folge sind eine höhere Qualitätssicherung bei der Software-Verteilung, ein reduzierter personeller Auf-wand und schließlich erhebliche Kosteneinsparungen.

Mit dem Marktstart des neuen Microsoft Betriebssystems Windows Vista stellt sich für viele Unternehmen unweigerlich die Frage, ob ein Umstieg nötig und sinnvoll ist. Auf dem amerika-nischen Markt war die Nachfrage nach dem neuen Release bereits deutlich höher als noch bei der Einführung von Windows 2000. Laut Forrester Research wollen rund 40 Prozent der Entscheidungs-träger in den USA Vista noch in diesem Jahr in ihrem Unternehmen einführen. Auch für deutsche Unternehmen sprechen einige Punkte für einen baldigen Wechsel: Neben den Verbesserungen im Handling und den neuen Sicherheitsfunktionen bietet Vista Features, die die Effizienz der Nutzer steigern sollen und schließlich läuft der Microsoft Support für ältere Versionen in den kommenden Jahren aus. Windows 2000-Nutzer können beispielsweise nur noch bis 2010 vom kostenpflichtigen Support profitieren. Geht man zudem davon aus, dass Vista dem Marktvolumen von XP folgt, sollte eine Migration ernsthaft erwogen werden.

Grundüberlegungen zur Migration

Eine Migration auf ein neues Betriebssystem ist ein schwer wiegender Eingriff in den Betriebsablauf und daher mit entsprechender Vorsicht zu planen. Die Komplexität des Projekts hängt von der Anzahl der Rechner im Netzwerk und der Homogenität der vorherrschenden Infrastruktur ab. Die Kernfragen aus unternehmerischer Sicht sind: Was kostet die Migration und wie lange dauert sie? Laut Gartner gehen große Unternehmen von einem Gesamtzeitraum von rund anderthalb Jahren aus. Eingeschlossen sind darin die Planung sowie Tests, ob die Releases der genutzten Anwen-dungen kompatibel zu Vista sind und die eigentliche Migration. Auch Schulungskonzepte für Mitarbeiter sind zu bedenken. Je nach Unternehmensgröße und Personalsituation sollte daher geprüft werden, inwiefern das Projekt vereinfacht werden kann. Neben der kompletten Auslagerung an Dienstleister sind Softwarelösungen eine Option, die die Arbeit quasi per Knopfdruck erledigen.

Mit der "baramundi Management Suite" kann Schritt für Schritt das neue Betriebssystem eingeführt werden.

·         Bei einer geplanten Migration sind zunächst die Hardwarevoraussetzungen der PCs daraufhin zu untersuchen, ob sie die Anforderungen von Vista erfüllen: Reichen Festplattenplatz, Hauptspeicher und Grafikkartenleistung aus und sind auch die genutzten Applikationen nach dem Betriebssystemwechsel nutzbar? Zu prüfen ist zudem die Treiberverfügbarkeit der vorhandenen Hardware. In einem Unternehmensnetzwerk mit rund 2.000 Clients wäre der Administrator pro Rechner geschätzte 5 Minuten beschäftigt, was einer Dauer von rund 4 Arbeitswochen gleich kommt. Unter Einsatz von baramundi Inventory dauert diese Untersuchung pro Arbeitsplatzrechner nur etwa 6 Sekunden - und das komfortabel zentral über die Managementkonsole gesteuert. Der Administrator hat damit bereits nach circa 2 Stunden einen genauen Überblick, welche Rechner im Netz den Anforderungen entsprechen und welche für die Migration auf Vista aufgerüstet werden müssen. Neben der enormen Arbeitserleichterung resultiert daraus auch ein zeitlicher Vorteil von geschätzten 160 Stunden.

·         Vor Veränderungen an der bestehenden Infrastruktur ist ein umfassendes Backup sämtlicher persönlicher Daten anzulegen, welches das Modul baramundi Personal Backup erledigt. Über das Pendant "Restore" werden diese nach der Vista-Installation wieder verfügbar gemacht, so dass wie gewohnt weiter gearbeitet werden kann.

·         Zum Schutz vor Datenverlust enthält die bMS das baramundi Recovery, mit dem sich die Zyklen für eine zentrale Systemdatensicherung per Drag'n'Drop vollständig automatisieren lassen. Vor der Migration wird ein Disk Image erstellt, bei dem die Laufwerke exakt abgebildet werden. Sollten Fehler mit Treibern, der Vista-Installation, der Hard- oder Software auftreten, können so komplette Arbeitsumgebungen zentral gesteuert direkt wieder hergestellt und damit Ausfallzeiten minimiert werden.

·         Die eigentliche Migration, das Installieren des neuen Betriebssystems, erledigt das Modul baramundi OS-Install. Im Vergleich zur manuellen Installation ist man bei einem PC mit der automatisierten Variante um etwa 30 Prozent schneller. Per OS-Install kann das neue Betriebssystem automatisch auf beliebig vielen Rechnern parallel und unbeaufsichtigt aufgesetzt werden.

·         Die Installation der Applikationen und das Verteilen der Konfigurationseinstellungen übernimmt baramundi Deploy. Die Benutzer der baramundi Management Suite können damit, wie bereits von Windows XP gewohnt, auch Vista kompatible Anwendungen einfach und komfortabel installieren. Daraus ergibt sich bei beispielsweise 2.000 Arbeitsplatzrechnern schnell ein Zeitgewinn im Bereich von mehreren Wochen.

·         Anschließend werden die Patches schnell und effizient aktualisiert, um einen zuverlässigen Schutz der Netzwerkrechner zu gewährleisten und sie mit dem baramundi Patch-Management bequem per Drag'n'Drop auch nach der Migration sicher zu halten. So können Downloads von Patches automatisiert und Berichte über den Status einzelner Rechner sowie den unternehmensweiten Patch-Zustand abgerufen werden.

Für sich genommen sind die einzelnen Schritte überschaubar. Spätestens bei 250 Desktop-Rechnern ist es aber unmöglich, ohne ein Management-Tool auszukommen. In der Summe erspart sich der Administrator durch die baramundi Management Suite bei rund 2.000 Rechnern im Netzwerk einen zeitlichen Aufwand von 250 und mehr Stunden. Der ROI (Return on Investment) wird bei einer PC-Anzahl ab 70 Arbeitsplätzen an einem Standort in der Regel innerhalb der ersten 12 Monate erreicht. Mehrere Standorte und eine entsprechend höhere PC-Anzahl resultieren in einer schnelleren Amortisierung.

Dass die Umstellung des Betriebssystems gerade in großen Netzwerken sehr zeit- und kosten-intensiv ist, steht außer Frage. Da sich diese Werte aber durch den Einsatz von Effizienz-steigernder Software wie der bMS signifikant senken lassen, sollten derartige Optionen in der Entscheidungsphase eingehend geprüft werden. Denn nur so sind eine aussagekräftige Kosten-Nutzen-Analyse der Migration und die zufrieden stellende Umstellung möglich. (baramundi: ra)

 

 
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