Rubrik: Produkte/System-, Netzwerk-, Datenbank- und Softwaremanagement

Zentrales Starten und Verwalten von Servern und Desktops in iSCSI Storage Area Networks

Die Verteilung von IT-Workloads ist heute oft noch sehr arbeitsintensiv und damit teuer

(05.11.08) - Double-Take Software stellte auf der Messe Storage Networking World zwei neue Programme vor, die das Aufsetzen von Servern und Desktop-Systemen erleichtern und die Verwaltung von Workloads vereinfachen sollen. Zusammen ermöglichen die beiden Programme das zentrale Starten und Verwalten von Servern und Desktops in iSCSI Storage Area Networks (SANs). Damit kann der Administrator das Workload-Management sowohl in physikalischen als auch in virtuellen Umgebungen effizienter gestalten. Außerdem sinkt der Energieverbrauch, was der Umwelt und dem Budget zu Gute kommt.

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Double-Take für Windows, das Flaggschiff des Unternehmens, ist bereits als erschwingliche und unkomplizierte Software bekannt. Die neuen Produkte unterstreichen in Verbindung mit den Features, wie der kontinuierlichen Datenreplikation, das Ziel von Double-Take: Als Hersteller im Bereich "Dynamic Infrastructure Workloads" jeder Art problemlos und kostengünstig zu verlagern.

Auf der Fachmesse Storage Networking World Europe präsentierte Double-Take auch weitere Neuheiten, wie die neue Replikationslösung "Livewire".

Mit den Produkten "netBoot/i" und "sanFly" erschließt Double-Take Software zudem nicht nur neue Märkte, sondern erweitert auch ihre Angebotspalette: Mehr Flexibilität für dynamischere Infrastrukturen. netBoot/i ist eine Softwarelösung, die Systeme von Standard-iSCSI-Speichern startet, und das mit marktüblicher Netzwerkhardware, wie sie in den Server- und Desktop-Systemen der meisten Unternehmen bereits vorhanden ist.

Die Verteilung von IT-Workloads ist heute oft noch sehr arbeitsintensiv und damit teuer. Einmal eingerichtet, können Workloads nur schwer von einem Server oder Desktop-PC auf den anderen verlagert werden, weil sie direkt an den Server gebunden sind, auf dem sie ablaufen. Mit netBoot/i kann der Administrator von einer zentralen Workload-Management-Konsole aus jeden Workload einschließlich Boot-Image jeder verfügbaren virtuellen oder physikalischen Maschine zuordnen. Dabei spielt die Hardware-Konfiguration keine Rolle.

Mit netBoot/i lassen sich auch Diskless Server und Workstations einsetzten. Das reduziert den Energieverbrauch, weil weniger Kühlung notwendig wird; außerdem können Gehäuse und Racks effizienter eingesetzt werden.

SanFly ist ein Software-basierendes "SCSI-Target, das aus jedem Windows Server ein iSCSI SAN macht. Mit SanFly ist das Aufsetzen eines iSCSI-Speichers für Desktop-Systeme oder Server eine Sache von nur fünf Mausklicks. Das Programm bietet auch einen so genannten Shared Modus für die von ihm verwalteten iSCSI-Speicher. Damit können auch mehrere Server oder Workstations dasselbe Volume im Speichernetzwerk nutzen.

Die aktuelle Version von SanFly beinhaltet folgende neue Features:

·         Mit SanFly verwalteter iSCSI-Speicher ist mit Microsoft Failover Clustering einsetzbar.

·         Daten können auch im virtuellen Disk-Format VHD abgespeichert werden. Dieses wird von Microsoft unterstützt und in dem neuen Hyper-V eingesetzt.

(Double-Take: ra)

 

 
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