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Rubrik: Produkte/System-, Netzwerk-, Datenbank- und Softwaremanagement "Privileged Identity Management Suite" stellt Zugriffskontrolle
für privilegierte Accounts durch Einweg-IDs sicher Missbrauch von Superuser-Accounts
bedroht Unternehmens-IT (08.07.11) - Administratoren-Accounts
bergen bei Missbrauch durch ihre weit reichenden Rechte eine große Bedrohung
für Unternehmen. Aus diesem Grund befassen sich neben der internen IT-Revision auch verschiedene Compliance-Richtlinien
mit solchen Accounts. Unternehmen werden gemäß
Basel II, SAS70, ISO 27001, PCI-DSS und dem Sarbanes-Oxley-Act
dazu angehalten, den Zugriff auf solche Nutzerkennungen genau zu überwachen.
Kontrollorgane wie Wirtschaftsprüfer oder BaFin
(Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überprüfen, ob ausreichende
Maßnahmen dafür getroffen werden. Dieses unnötige Risiko soll die "Privileged Identity Management
Suite" (PIM) von Cyber-Ark vermeiden.
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Die Überwachung wird aber durch die schiere Menge an Superuser-Accounts erschwert. Jede Anwendung und jedes
System verfügt über Admin-Accounts - davon kann ein
einzelner kompromittierter Account als Einfallstor
in die Unternehmens-IT dienen. Begünstigt wird das,
wenn die Aktivitäten von Superusern nicht dokumentiert werden oder wenn die Accounts gleich mehreren Personen zur Verfügung stehen.
Zudem führt der regelmäßige Wechsel der Passwörter bei vielen zu überwachenden
Superuser-Accounts zu einem erheblichen administrativen Aufwand und unterbleibt daher häufig ganz. Verschiedene Situationen begünstigen die missbräuchliche
Nutzung von privilegierten Accounts. Vor allem in
wirtschaftlich flauen Zeiten versuchen skrupellose Unternehmen, Kosten etwa
in der Produktentwicklung einzusparen, und sich durch Wirtschaftsspionage
einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Beliebt ist dann die Ausspähung von
Mitarbeiterpasswörtern durch Social Engineering. Hier nutzt ein Angreifer Informationen über sein Opfer und manipuliert es, um an Geschäfts-geheimnisse zu gelangen. Die Gefahr geht aber nicht nur von proaktiven
Versuchen des Wettbewerbs aus: Bei einer schlechten Motivationslage der
Mitarbeiter oder einer daraus resultierenden verstärkten
Mitarbeiterfluktuation - ob aus Sorge um die finanzielle Zukunft oder auch
aus Rache - werden Angestellte vor allem bei Kündigungen empfänglich für
Wirtschaftsspionage. Manche Experten schätzen, dass über die Hälfte der
scheidenden Angestellten vertrauliche Daten ihres Arbeitgebers mitgehen
lassen. Hinzu kommt, dass ein Großteil auch nach Verlassen des Unternehmens
immer noch Zugang zu internen Daten hat - damit ist dem Missbrauch Tür und
Tor geöffnet. Meistens geschieht das unbemerkt, wenn keine Tracking-Software zur Überwachung von Dateizugriffen im Einsatz ist. Bemerkbar hingegen sind Sabotage-Akte, die neben der reinen Datenspionage auftreten können. In diesem Fall sind ungewöhnliche Veränderungen am Datenbestand ein Indiz für unbefugten Zugriff. Neben den eigenen Mitarbeitern sollten externe
Administratoren bei der Risikoabschätzung nicht vergessen werden. Wenn eine
Beratungsfirma die Administration übernimmt, ist die Gefahr dort zwar
geringer, doch kann bei Beschäftigung vieler unabhängiger externer
Administratoren ohne Festsetzung von Kontrollmechanismen oder strikten Regeln
zum Datenschutz ein potentieller Missbrauch von Account-Informationen nicht ausgeschlossen werden. Um IT-Verantwortlichen die
sichere Verwendung von Superuser-Kennungen zu erleichtern, bietet Cyber-Ark die Privileged Identity Management Suite (PIM) an. Die Suite wird
zwischen Anwender und Account geschaltet und stellt
die Zugriffskontrolle für privilegierte Accounts
durch Einweg-IDs sicher, überwacht die Aktivitäten und verwaltet die Zugriffsdaten von Administratoren. Die Lösung deckt außer dem Shared Account/Software Account Password Management (SAPM) auch das "Superuser Privilege Management" (SUPM) ab und eignet sich damit als zentrales Tool für die Verwaltung sämtlicher privilegierter User-Accounts eines Unternehmens. PIM besteht aus vier Komponenten: · Der Enterprise Password Vault fungiert als "Tresor für Passwörter", in dem Zugriffskennungen sicher hinterlegt und einem policy-gesteuerten, permanenten Wechsel unterzogen werden. · Der Privileged Session Manager steuert und überwacht sämtliche Zugriffe und Vorgänge von privilegierten Usern. · Mit dem On-Demand Privileges Manager ist die Überwachung und individuelle, granulare Steuerung der Rechte von Superusern auf Unix-Systemen möglich.
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Der Application Identity Manager übernimmt bei automatisierten Zugriffen durch Anwendungen die Aufgabe, Anwendungen den Umgang mit dynamischen Passwörtern, beispielsweise in Datenbanken, zu ermöglichen. (Cyber-Ark: ma) |
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