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Browser-Test: Firefox-Browser genauso unsicher wie Internet Explorer Grund dafür ist, dass alle Browser-Hersteller auf die gleichen Plug-Ins und Multimediaerweiterungen setzen (14.08.09) - Vor einigen Jahren wurde es noch als Geheimtipp unter Sicherheitsexperten gehandelt: Wer im Internet sicher sein will, der muss den Firefox-Browser statt den Internet Explorer einsetzen. Doch die Zeiten ändern sich. Neue Datenspione und Computerviren finden auch durch die alternativen Browser ihren Weg auf den PC - der Vorteil der Browser-Exoten scheint verschwunden.
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Lange Zeit haben die Internet-Kriminellen nach streng wirtschaftlichen Vorgaben gearbeitet. Sie haben nur die Software angegriffen, die im Internet am stärksten verbreitet ist. Bestes Beispiel dafür ist der weit verbreitete Internet Explorer von Microsoft. In den letzten Jahren ist er tausendfach zum Ziel für Online-Attacken geworden. Wer davor Schutz suchte, war mit alternativen Internet-Browsern wie Firefox oder Opera stets gut bedient. Diese alternativen Browser waren nicht sehr stark verbreitet und wurden nur in sehr geringem Umfang angegriffen. "Inzwischen haben wir es mit Computerschädlingen der neusten Generation zu tun", sagt Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Vereins Deutsches Sicherheitsnetz. Diese greifen nicht mehr direkt den Browser an, sondern suchen sich ihren Weg über Videos und Multimedia-Dateien. "Da alle Browser in gleicher Art mit Klängen, Bildern und Videos umgehen, ist der Vorteil der Exoten meist dahin", so Bock. Eine Untersuchung des Vereins an über 5.000 Personalcomputern hat jetzt ergeben, dass für diese spezielle Form von Computerschädlingen die alternativen Browser wie Firefox oder Opera genauso angreifbar sind wie der Internet Explorer von Microsoft. In geringen Umfang liegt das daran, dass auch die kleineren Browser mehr und mehr direkt angegriffen werden. Der ausschlaggebende Faktor ist jedoch, dass alle Browser-Hersteller auf die gleichen Plug-Ins und Multimediaerweiterungen setzen. Damit erben die Browser-Hersteller automatisch die Sicherheitsprobleme der Multimedia- und Plug-In-Produzenten. Die Sicherheitslücken von Adobe (PDF, Flash) und Apple (Quicktime) werden so automatisch zu den Sicherheitslücken von Microsoft (Internet Explorer) und Mozilla (Firefox). Im Durchschnitt ließen sich 54 Prozent aller getesteten
Browser angreifen. Die Unterschiede zwischen dem Internet Explorer (53
Prozent) und Firefox (55 Prozent) waren dabei kaum noch messbar. Am
schlechtesten hat in dieser Untersuchung der, schon etwas in die Jahre
gekommene, Netscape-Browser abgeschnitten (80 Prozent Angreifbarkeit). Der
erste Platz ging an Google-Chrome (46 Prozent Angreifbarkeit), wobei dies nach
Ansicht des Deutschen Sicherheitsnetzes mehr seinem jungen Erscheinungsdatum
als wirklich besseren Sicherheitsfeatures geschuldet ist (Anm.: Die derzeit eingesetzten Chrome-Browser haben deutlich weniger Plug-Ins und Zusatzfunktionen, wodurch sie schlechter anzugreifen sind - ohne wirklich besser zu sein). Getestet wurden 5.635 private PCs im Zeitraum vom 01 Mai
bis zum |
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