Rubrik: Produkte/Virtualisierung

Intrusion-Prevention-Schutz für virtuelle Umgebungen

Neues "Stonegate Virtual IPS" schützt interne Netzwerke in komplexen virtuellen Systemen

(17.09.08) - Erweitere Security-Funktionen wie die detaillierte Paketfilterung und die intelligente Ereignis-Korrelation, die bisher nur für physische Intrusion-Prevention-Systeme (IPS) möglich waren, stehen nun auch für virtualisierte Umgebungen zur Verfügung: Mit dem "Stonegate Virtual IPS" bringt Stonesoft, Anbieterin integrierter Lösungen für Netzwerksicherheit und Business Continuity, eine virtuelle Lösung gegen aktuelle und zukünftige Attacken auf den Markt.

Anzeige

Das Stonegate Virtual IPS ist eine gebrauchsfertige und leicht einsetzbare Lösung für die Sicherung virtueller Netzwerke und Server. Es ist für den Einsatz mit den virtuellen oder physischen Stonegate-Firewall/VPN-Lösungen ausgelegt und schützt Anwendungen und Betriebssysteme vor Bedrohungen in virtuellen Umgebungen. Das Hybrid-Modus-IPS läuft auf demselben virtuellen Rechner gleichzeitig sowohl im Überwachungs- als auch Prevention-Modus.

Durch eine Ereignis-Korrelation von Aktivitäten zwischen den IPS-Appliances wird zum Beispiel das fälschliche Blockieren oder Zulassen berechtigter oder unberechtigter Nutzer (False Negatives / False Positives) vermieden. In Verbindung mit virtuellen und/oder physischen Stonegate-Lösungen stehen erweiterte Blacklist- und Whitelist-Funktionen zur Verfügung. Das Stonegate Virtual IPS unterstützt flexibel eine große Auswahl an Architekturen sowie virtuellen Plattformen. Für die Zukunftssicherheit des Systems stehen die Zertifizierung für die "VMware ESX"-Plattform und die Kompatibilität mit der "VMsafe"-Technologie.

Übergreifende Transparenz

Das Stonegate Virtual IPS lässt sich zentral mit dem "Stonegate Management Center" verwaltet. Damit gehören bisher bestehende Barrieren, Einschränkungen und Sicherheitskompromisse zwischen virtuellen und physischen Netzwerken der Vergangenheit an. Unternehmen profitieren von einer netzwerkübergreifenden Transparenz. Außerdem können einheitliche Sicherheitsrichtlinien im gesamten Netzwerk konsequent umgesetzt werden, was erhebliche Kosteneinsparungen, Flexibili-tät und Zukunftssicherheit für weitere IT-Investitionen mit sich bringt.

Die virtuellen Sicherheitslösungen eignen sich sowohl für Organisationen mit komplexen Netz-werken als auch für MSPs (Managed Service Provider). Sie bieten die Möglichkeit, mehrere Kundennetzwerke und -Appliances mit nur einem Server in Echtzeit zu überwachen und zu verwalten. Zudem können die virtuellen Lösungen an jedem beliebigen Ort im virtuellen Netzwerk installiert werden, um den Datenverkehr zwischen konsolidierten Servern in virtuellen Umgebungen zu schützen.

Sicherheitsrisiken unterschätzt

"Unsere Untersuchungen zeigen, dass die meisten IT-Betriebe sich noch nicht mit den neuen Sicherheitsrisiken befasst haben, die durch die Virtualisierung entstehen", sagt John Burke, Principal Analyst bei Nemertes Research. "Sie setzen keine speziell auf virtuelle Infrastrukturen ausgelegten Sicherheitslösungen ein. Durch die Konsolidierung und Virtualisierung der bestehenden Server in einzelnen Ressourcen-Pools verzichten viele Unternehmen sogar auf einen Teil der ursprünglich eingerichteten Transparenz und Sicherheit ihrer Datencenter-Netzwerke. Um die Vorteile der Virtualisierung nutzen und dennoch verantwortungsbewusst und richtlinienkonform zu arbeiten, müssen diese Unternehmen ihre Sicherheitsinfrastrukturen und -prozesse umrüsten. Nur so können sie die verloren gegangene Transparenz und Kontrolle wiedererlangen." (Stonesoft: ma)

 

 
Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken