Rubrik: Produkte/Virtualisierung

Wireless Security: Aruba Networks präsentiert virtuelle Vernetzungslösung

Vernetzung von Zweigstellen und anderen Remote-Lokationen

(26.05.09) - Aruba Networks, Inc. (Nasdaq: ARUN), Anbieterin von Wireless LANs und sicheren Mobilitätslösungen, stellte mit "Virtual Branch Network" (VBN) ein Produkt zur Vernetzung von Zweigstellen und anderen Remote-Lokationen vor. VBN verbindet Anwender außerhalb des Firmennetzes sicher und transparent mit den Unternehmensanwendungen und –ressourcen. Dadurch wird das Management der IT in Zweigstellen, Kliniken, Heimbüros und bei mobilen Mitarbeitern stark vereinfacht, gleichzeitig sinken die Kosten. Das Marktvolumen für Remote Networking, auf das VBN zielt, ist etwa halb so groß wie das des WAN-Edge-Marktes. Letzterer hatte 2008 ein Volumen von 11 Milliarden Dollar und soll weiter wachsen (*). Gründe dafür sind unter anderem, dass die IT immer öfter geografisch verteilte Mitarbeiter unterstützen muss, dass Betriebskosten durch weniger Platzbedarf in den Büros sinken und Telearbeit ökologisch nachhaltiger ist.

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Die VBN-Lösung umfasst neue Software für die Aruba-Controller im Datenzentrum, drei neue Serien verkabelter und drahtloser Remote Access Points (RAPs) und Branch Office Controller (BOCs).

Herkömmliche Netzwerklösungen replizieren die Funktionen Routing, Switching, Firewall und andere Dienste an jeder ins Netz eingebundenen entfernten Lokation. Das benötigte Equipment ist teuer und die Vernetzungsdienste aufwändig zu konfigurieren und zu verwalten. Remote-Standorte belasten daher die IT-Ressourcen sowohl während der anfänglichen Implementierung als auch beim späteren Ausbau, Umzügen oder anderen Veränderungen.

Statt die Komplexität an jedem Standort zu wiederholen, virtualisiert Arubas VBN-Lösung komplexe Aufgaben in den Datenzentrums-Controllern und übergibt sie zur Ausführung an kostengünstige RAPs und BOCs. Eine zentral gesteuerte, regelbasierte Firewall im Datenzentrums-Controller steuert den Zugang der Anwender zum Netz und seinen Ressourcen, indem zentral definierte Regeln an die Firewall-Agents in den RAPs oder BOCs in den entfernten Standorten weitergeben werden. Diese Agenten erzwingen die Einhaltung dieser Regeln durch jeden Anwender oder Dienst.

Durch die zentrale Verwaltung und automatische Verteilung komplexer Aufgaben, lassen sich RAP und BOC einfach und schnell in Betrieb nehmen. Die sichere Installation mit nur einem Klick können auch Personen ohne technische Kenntnisse bewältigen, eine Zweigstelle ist so innerhalb von Minuten mit den nötigen Geräten ausgerüstet, ohne dass die zentrale IT helfen oder eingreifen müsste. RAPs und BOCs arbeiten unabhängig von der Transportschicht des Netzes und können daher mit so gut wie jeder WAN-Infrastruktur zusammenarbeiten – einschließlich 3G-Funknetzen für die Ad-hoc-Netzanbindung an beliebigen Standorten. Man kann einen RAP sprichwörtlich per Post an einen entfernten Anwender schicken, der ihn mit dem Stromnetz und dem WAN verbindet. Nach einem einzigen Dateneintrag ist das System voll betriebsbereit. Transportfahrten entfallen, die zentrale IT-Abteilung muss sich mit dem Vorgang nicht befassen. VBN leistet für die Netzan-bindung von entfernten Lokationen und ihre Sicherheit Ähnliches wie die Virtualisierung im Datenzentrum für die Desktop-Anwendungen. (Aruba: ra)

(*) Wm. L. Hahn und Nhat Pham, Dataquest Insight: Global Telecommunications Market Take, December 2008, 19. Dezember 2008, Gartner, Inc.

 

 

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