Thema des Monats Dezember 2009
Schwerpunkt: Virtualisierung und Ausfallsicherheit - Herausforderungen für den Informationsschutz im Unternehmen

Strategien für Business Continuity und Disaster Recovery in virtuellen Infrastrukturen (mit Marktübersicht)

Themensponsoren



Disaster Recovery im virtuellen Umfeld - Für viele Anwender ein Buch mit 7 Siegeln
Fast alle Arten der Virtualisierung sind heute mittlerweile Standard im Unternehmen.
Jedoch: Wenn der physische Server einmal "abraucht", knickt es auch reihenweise die virtuellen Maschinen.
Warum: Immer noch widmen IT-Verantwortliche dem Problem der Disaster Recovery (DR) im virtuellen Umfeld nur wenig Aufmerksamkeit. Oft existieren noch nicht einmal Disaster Recovery-Pläne für virtuelle Systemumgebungen.
Das Problem: Bekannte Praktiken für das Disaster Recovery von physischen Servern lassen sich nicht so ohne weiteres 1:1 auf virtuelle Umgebungen übertragen bzw. funktionieren in der virtuellen Landschaft nur ungenügend.

Geschäftskritische Anwendungen und Daten müssen permanent verfügbar sein. Herkömmliche Backup-Systeme sind häufig überfordert, wenn es um eine Echtzeit-Datensicherheit und Disaster Recovery geht. Besonders virtuelle Umgebungen stellen neue Anforderungen, bieten Virtualisierung geht nämlich weit über Serverkonsolidierung hinaus.

In virtualisierten Umgebungen soll ein höheres Niveau in punkto Business Continuity und ein schnelleres Disaster Recovery möglich sein. Jedoch ist Business Continuity mehr als Disaster Recovery. Virtualisierung verlangt jedoch eine eindeutige Definition geschäftlicher Prozesse, wenn Business Continuity-Anforderungen auf eine virtuelle Infrastruktur für das Disaster Recovery übertragen werden.
• Wie sehen Disaster Recovery-Workflows in virtuellen Umgebungen aus?
• Welche Hardware- und Softwareanforderungen ergeben sich?
• Welche Anlaufstellen gibt es in der Industrie, die maßgeschneiderte Projekte konzipieren und umsetzen?


Links zum Thema

Shared Storage für Microsoft Hyper-V
Shared Storage für VMware Virtual Infrastructure
Shared Storage für die Citrix-Virtualisierung

Marktübersicht Disaster Recovery



Business Continuity und Disaster Recovery in virtuellen Infrastrukturen [169 KB]
(Stand: 07.12.09)

Case Study

Muldentalkliniken virtualisieren mit DataCore und Citrix: Krankenhausbetrieb rund
um die Uhr

DataCore und Citrix - bei der Muldentalkliniken GmbH mit den Krankenhäusern Grimma und Wurzen setzt man auf diese Kombination und beziffert die Ein-sparungen durch die Zentralisierung der EDV in Zusammenhang mit der Virtuali-sierung auf bis zu 100.000 Euro in 3 Jahren. Das DataCore-SAN unterstützt die Performance-hungrige SAP-Umgebung ebenso wie das kapazitätsfressende PACS-Bildarchiv.
Lesen Sie weiter: Auf Grund von Hochverfügbarkeitsanforderungen sollte der Direct Attached Storage einem ausfallsicheren SAN weichen

Unternehmensprofile

DataCore Software: Flexible Speicherlösungen für virtuelle Infrastrukturen
DataCore Software bietet kosteneffektive Verwaltung und Kontrolle von Speicherressourcen und Speichererweiterungen, Verbesserung von Datensicherheit, Business Continuity und Disaster Recovery, mehr Flexibilität bei Kaufentscheidungen und zukunftssichere Lösungen, da der Anwender heute aus einem breiten Spektrum von Speichergeräten entsprechend seiner individuellen Anforderungen auswählen
Lesen Sie weiter: Administratordefinierte Unternehmenslösungen für Storage und Storage-Dienste, die für alle Systeme und Speichergeräte sowie alle FC-, iSCSI-, FCoE- und gemischten Netzwerke

Unternehmensprofil: Brocade, The Networking Company - Komplette Netzwerktechnologie aus einer Hand
Als eines der führenden Unternehmen im Netzwerkmarkt bietet Brocade eine breite Palette an Lösungen für das klassische IP-Umfeld ebenso wie im Bereich des Fibre Channel SAN. Die Produktpalette integriert hochverfügbare und skalierbare Netzwerk-komponenten für Unternehmen im Mittelstand sowie für inter-national aufgestellte Großunternehmen. Brocade-Produkte gehören zu den industrieweit leistungsfähigsten Netzwerkkomponenten, die in Unternehmen mit extrem hohen Ansprüchen an Zuverlässigkeit, Administrierbarkeit, Service-Level sowie die Total Cost of Ownership (TCO) und Return on Investment (ROI) für einen reibungslosen, kosteneffizienten Betrieb sorgen.
Lesen Sie weiter: Hochverfügbare und skalierbare Netzwerkkomponenten

Whitepapers von DataCore

10 Gründe für die Speichervirtualisierung
Wie die Virtualisierung auf Storage-Ebene angepackt wird

Autofailover für virtuelle Maschinen
Autofailover und -failback für VMs auch über iSCSI performant und kostengünstig realisieren

Speichervirtualisierung – Grundlagen und Funktionen
SAN-Infrastruktur von einem zentralen Punkt zu kontrollieren und zu administrieren

SANmelody im Test - SAN im Eigenbau
Der unabhängige Speicherexperte Jürgen Heyer hat verschiedene Szenarien durchgeprobt

Kostensenkung dank Virtualisierung: SAP auf virtueller Infrastruktur
Investition in eine kostspielige SAN-Hardware blieb erspart


Interview

Marco De Luca, Principal Solution Architect, EMEA bei Brocade zu den Herausforderungen der Disaster Recovery im Virtualisierungsumfeld
"Eine generelle Änderung in der strategischen Ausrichtung seitens Brocade hat sich durch die Virtualisierungstechnik nicht ergeben", sagt Marco De Luca, Principal Solution Architect, EMEA bei Brocade. "Im Gegenteil, die von Brocade angebotenen Lösungen sind die Voraussetzung für die Einführung von Virtualisierung. In sofern hat die Virtualisierungstechnik die Ausrichtung Brocades auf innovative, hochperformante und zuverlässige Netzwerk-Lösungen vielmehr bestätigt." Marco De Luca äußert sich zum Thema Virtualisierung und Disaster Recovery.
Lesen Sie weiter: Brocade sieht sich gut positioniert: Virtualisierungstechnik hat Brocades Marschroute im Markt bestätitgt

Fachartikel

Auf den Notfall vorbereitet: Automatisierte Disaster Recovery-Konzepte für verteilte Standorte
In Unternehmen werden Disaster Recovery-Konzepte oft vernachlässigt. Das kann gerade dann zur Katastrophe führen, wenn geschäftskritische Daten in eine virtuelle Struktur eingebunden sind. Um den Geschäftbetrieb auch im Falle eines Ausfalls zu erhalten, müssen virtuelle Infrastrukturen nicht nur hochverfügbar vorgehalten werden, sondern im Notfall schnell wiederherstellbar sein.
Lesen Sie weiter: Advanced Site Recovery (ASR) setzt auf einem virtualisierten Storage Area Network (SAN) auf

FCoE - Was es ist und was es bringt
Es ist nicht zu übersehen, dass die Konsolidierungswelle rollt und stark wächst. Durch die Verbreitung von Virtualisierungslösungen getrieben, wird seit geraumer Zeit (genauer gesagt seit Ende 2007) auch an einer Lösung zur Konsolidierung von I/Os gearbeitet. Der Heilsbringer heißt hier "Fibre Channel over Ethernet", kurz FCoE.
Lesen Sie weiter: FCoE legt fest, wie man Fiber Channel-Daten verlustfrei über einen sogenanntes "Lossless Ethernet" transportieren kann

Einführung von Virtualisierungslösungen nicht gleichbedeutend mit Erhöhung der Sicherheit
Dass die Einführung von Virtualisierungslösungen gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Sicherheit ist, bezeichnet Cyber-Ark als Trugschluss. Im Gegenteil: Vielfach sei gerade die Implementierung einer virtualisierten IT-Infrastruktur mit zahlreichen neuen und zusätzlichen Gefahren verbunden - insbesondere im Hinblick auf die unterlassene Beschränkung der Zugriffsrechte von Administratoren.
Lesen Sie weiter: Häufig befinden sich nach einer Virtualisierung Anwendungen mit unterschied-lichen Sicherheits-Levels ohne adäquate Trennung auf demselben physikalischen System

Virtual Tape Libraries (VTL) und Strategien für die Sicherung virtueller Umgebungen
Für die Sicherung virtueller IT-Umgebungen empfiehlt sich ein mehrstufiges Sicherungskonzept: Redundanter Primärspeicher stellt Hochverfügbarkeit sicher. Auf Seiten des Sekundärspeichers liefern Disks die Performance und Flexibilität für die Wiederherstellung, während Tapes Kosteneffizienz bei der Archivierung, beim Energieverbrauch und der Notfallplanung liefern.
Virtual Tape Libraries (VTL) lassen sich vergleichsweise nahtlos in bestehende Backup-Konzepte für virtuelle und physische Maschinen integrieren. Hier erfolgt die Block-Level-Sicherung der virtuellen Maschinen (VM) direkt aus VMware & Co. heraus. Dabei sollte die Backup-Applikation optimal auf die Anwendung der virtuellen Maschinen abgestimmt werden.
Lesen Sie weiter: Bei der Sekundärspeicherung ist der Einsatz von Virtual Tape Libraries (VTL) für die Sicherung und Rücksicherung virtueller Maschinen auf Block-Level empfehlenswert

Datensicherheit für den Exchange-Server
Microsoft Exchange ist eine wichtige Komponente der täglichen Arbeit in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Das Kommunikationstool unterstützt Angestellte dabei, ihre Meetings zu planen, sich an Termine zu erinnern und Kontaktdaten zu speichern. Die nachfolgenden Tipps helfen Ihnen den kontinuierlichen Betrieb Ihrer Exchange-Umgebung sicherzustellen und zeigen Ihnen auf, wie Sie bei einem Ausfall des Exchange Servers Ihre Daten schnellst möglichst wiederherstellen können.
Lesen Sie weiter: 10 Tipps zur Exchange-Datenspeicherung für KMUs

Nutzungsvorteile führen zu neuen Virtualisierungsprojekten
Mit Virtualisierungstechnologien werden die IT-Ressourcen besser genutzt und die Flexibilität zur Anpassung an neue Anforderungen und Arbeitsbelastungen steigt. Mit der Hinzufügung von Automatisierungstechnologien könne darüber hinaus die Effektivität aller IT-Ressourcen dramatisch verbessert werden. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Virtualisierung sowie den zugehörigen Märkten und Systemen?
Lesen Sie weiter: An oberster Stelle stehen Disaster-Recovery und Business-Continuity

10 Grundlagen der Disaster Recovery in kleineren Unternehmen
Viele Unternehmen machen den großen Fehler, auf regelmäßige Backups zu verzichten. Zehn wichtigen Maßnahmen sollten kleinere Unternehmen zum Schutz und zur Sicherung ihrer Daten und für stabile Wiederherstellungsstrategie ergreifen.
Lesen Sie weiter: Die zehn wichtigsten Maßnahmen, die kleinere Unternehmen zum Schutz und zur Sicherung ihrer Daten ergreifen sollten

Datenverlust: Fehlbedienungen werden durch immer komplexere Storage-Systeme folgenschwerer
Menschliche Fehler sind ein wesentlicher Grund für die Zunahme an Datenverlusten. Dies belegen die Erfahrungen von Kroll Ontrack. Fehlbedienungen werden durch immer komplexere Storage-Systeme folgenschwerer. Gerade in der Virtualisierung kommt es daher immer häufiger zu Anfragen nach Datenrettung. Sinkende Investitionen in Hardware, in das Training und in eine optimale Besetzung des IT-Personals verstärken diesen Effekt. Über die Risiken eines Datenverlustes und die Möglichkeiten einer Datenrettung in virtuellen Umgebungen informierte jetzt Kroll Ontrack.
Lesen Sie weiter: Gerade in der Virtualisierung kommt es daher immer häufiger zu Anfragen nach Datenrettung

Eine typische Kundensituation: Datensicherungs- und Notfallvorsorge-Services
Wie eine Datensicherungs- und Notfallvorsorge-Lösung für ein mittelständisches Handelsunternehmen aussehen kann, beschreibt der folgende Situationsbericht. Der Kunde forderte optimierte Daten-sicherheit, verbesserter Service-Level und Serviceangebote für die Tochtergesellschaften, ein zentrales Vorsorgekonzept und damit eine erhöhte Planungssicherheit.
Lesen Sie weiter: Bereitstellung produktiver Rechenzentrums (RZ)-Infrastruktur im Managed Service-Ansatz

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Rainer Annuscheit, Tel. 08083/908985
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