Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen

BSI: Automatisierte Warnungen durch Viren-Schutzprogramme verunsichern Anwender

Warn-Benachrichtigungen laufen fast ausnahmslos ins Leere

(09.09.03) - Viele Anwender erhalten gegenwärtig E-Mails mit dem Hinweis, dass sie versucht hätten, einen Virus zu versenden. Es handelt sich dabei um Warnungen durch Viren-Schutzprogramme, die dem Absender (im Von- bzw. From-Feld) einer E-Mail eine automatisierte Warnung (natürlich wiederum per E-Mail) zukommen lassen, falls ein Virus entdeckt worden ist. Diese Option war in der Vergangenheit recht nützlich, weil meist erst mit einer solchen Benachrichtigung der Absender erfuhr, dass er einen infizierten Rechner hat. Mittlerweile fälschen Viren bzw. Würmer grundsätzlich die Absenderadresse. Warn-Benachrich-tigungen durch Viren-Schutzprogramme an den vermeintlichen Absender laufen daher fast ausnahmslos ins Leere. Insbesondere gilt dies für den gegenwärtig weltweit grassierenden Wurm "Sobig.F".

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Durch die nutzlos gewordenen Virus-Warnungen werden die E-Mail-Rechner zusätzlich stark belastet und die Anwender verunsichert. Das BSI empfiehlt daher, auf die automatisierte Versendung von Warnungen durch Viren-Schutzprogramme zu verzichten.

Weitere Hinweise unter http://www.bsi.bund.de/av/texte/wurm-meld.htm. (ma)

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Ansprechpartner: Michael Dickopf

Tel. (01888) 9582-307, Fax (01888) 9582-403

E-Mail: michael.dickopf@bsi.bund.de

Viren-Hotline:

Beschreibung und Hinweise zur Entfernung Computer-Virus W32.Sobig.F@mm

Tel. (01888) 9582-444

E-Mail: antivir@bsi.bund.de

Web: www.bsi.bund.de

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