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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen Symantec: Vorsicht vor gefälschten Virenwarnungen Entfernungs-Tools für Viren oder Software-Updates werden nicht (18.04.04) - "Mail delivery failure" oder "Mailzustellung fehlgeschlagen" von postmaster@...: Normalerweise sind das automatische Rückmeldungen, wenn das Versenden einer E-Mail fehlge-schlagen ist. Schnell schaut man einmal nach, an wen die E-Mail vielleicht wegen einer falsch eingetippten Adresse nicht zugestellt werden konnte. Doch Vorsicht, es kann sich auch um einen digitalen Schädling handeln, denn Virenschreiber narren mit immer findigeren Betreffzeilen sowie gefälschten Adressen die Internet-User. Neueste Variante: Viele erhalten neuerdings E-Mails, die angeblich von Virenschutzanbietern stammen. Der Text besagt zum Beispiel, dass in der einge-schickten Datei ein Virus gefunden worden sei. Um diesen vom Computer zu entfernen, solle das angehängte Entfernungsprogramm benutzt werden. Das führt viele PC-Anwender in die Irre, sind solche E-Mails zum Beispiel mit Adressen wie support@symantec.com im Internet unterwegs. Der Absender ist hier jedoch nicht Symantec, sondern dahinter stecken E-Mail-Würmer wie die neueste Variante von "Sober" (W32Sober.F@mm).
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Direkt löschen "Internet-Nutzer sollten wissen, dass weder Symantec noch andere Anbieter von Sicherheits- und sonstiger Software Entfernungs-Tools für Viren oder Programmupdates per E-Mail verschicken. Entsprechende Programme werden grundsätzlich nur auf den Websites oder per CD zur Verfügung gestellt", erklärt Patrick Heinen, Sicherheitsexperte bei Symantec. "Erhält man derartige E-Mails, sollten diese möglichst nicht geöffnet und schon gar nicht auf die angehängte Datei geklickt werden." Um sich nicht von den digitalen Schädlingen in die Irre führen zu lassen, ist also bei der Bearbeitung der elektronischen Post mehr Umsicht gefragt. Heinen meint dazu: "Es ist kein Verlass mehr auf eine mir bekannte Adresse. Kenne ich zwar den Absender, kommt mir aber die Betreffzeile etwas eigenartig vor, bin ich besser beraten, die E-Mail sofort zu löschen." Zusätzlich empfiehlt der Symantec-Experte den Einsatz eines aktuellen Virenscanners z. B. "Norton AntiVirus". Virenverseuchte Dateien werden dann direkt aus der E-Mail entfernt. (ma) Symantec (Deutschland) Leseranfragen: Tel. (069) 66410300, Fax (089) 9458-3040 Leseranfragen aus der Schweiz: Tel. (0041-1) 2126262 Leseranfragen aus Österreich: Tel. (0043-1) 501375020 E-Mail: corinna_pradel@symantec.com Web: www.symantec.de |