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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen Spammer missbrauchen die Furcht vor Schweinegrippe E-Mail-Empfänger wird mit verlinkten Überschriften seriöser Nachrichten-agenturen gelockt (
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Derartige Ereignisse wurden von Spammern in der Vergangenheit hauptsächlich dazu genutzt, Schadsoftware zu verbreiten. Sie haben den Leser der Spam-Mail dazu verleitet, einen in der Nachricht eingebetteten Link anzuklicken. Der führte den Anwender dann zu angeblich harmlosen Informationen oder einem Video zum Thema. Im aktuellen Fall sind die Spammer offenbar mehr daran interessiert, valide E-Mail-Adressen zu sammeln - möglicherweise um sich Kontaktdaten für künftige Spam-Kampagnen zu beschaffen. Candid Wüest, Analyst und Virenforscher im Bereich Security Response bei Symantec, meint dazu: "Mit der neuesten Spam-Welle zeichnen sich zwei Entwicklungen ab: Zum einen reagieren Malware-Autoren inzwischen enorm schnell auf Tagesereignisse. Zum anderen versuchen sie vermehrt, menschliche Bedürfnisse und Ängste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren." Computernutzer erkennen die Spams daran, dass die Mail-Nachricht über die Folgen der Epidemie informiert. Der E-Mail-Empfänger wird zudem mit verlinkten Überschriften seriöser Nachrichten-agenturen gelockt. Die Leser werden gefragt, ob sie sich in den USA oder in Mexico befinden und ob sie jemanden kennen, der sich bereits mit der Grippe infiziert hat. Die Anwender sind gebeten, ihre Erfahrungen mitzuteilen. Sie können dazu entweder ein Formular unter der angegebenen URL ausfüllen oder - unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer - eine Antwort an den Absender schicken. (Symantec: ra) |
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