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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen PDF-Attacke: Dokument versteckt Malware durch eine Kompressionsfunktion Über eine Sicherheitslücke im Adobe Acrobat Reader sollen Benutzer-systeme mit Schadsoftware infiziert werden ( Die Webseiten der Domains enthalten Inline-Frames, die auf ein schädliches PDF-Dokument eines chinesischen Malware-Verbreitungsservers verweisen und in der Standardkonfiguration verbreiteter Browser mit Acrobat-Plugin automatisch geladen werden, sobald ein Besucher die Seite aufruft. So wie andere aktuelle Schädlinge, die Schwachstellen im PDF-Format ausnutzen, versteckt das Dokument seine schädlichen Funktionen durch eine Kompressionsfunktion. Das entpackte Objekt enthält
ein JavaScript, das zunächst einen sogenannten Heapspray ausführt, bei dem
der Hauptspeicher der Anwendung mit dem auszuführenden Angriffscode gefüllt
wird. Schließlich nutzt das Skript einen Pufferüberlauf in der Collab.getIcon()-Funktion aus, um den vorbereiteten Schadcode auszuführen (s. CVE-2009-0927). Das PDF-Format erfreut sich dank mehrerer Schwachstellen im weitverbreiteten Adobe Reader in den letzten Monaten einer stark steigenden Beliebtheit als Infektionsvektor für Clientrechner bei Internetkriminellen. Der aktuelle Angriff demonstriert eindrucksvoll den Versuch der Angreifer, Internetsurfer durch vermeintlich pornografische Inhalte anzulocken und ihre Schadsoftware durch die Ausnutzung einer dieser Schwachstellen zu verbreiten. (G Data: ra) |
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