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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen E-Mails mit gefälschten Zahlungsaufforderungen im Umlauf Online-Banking-Trojaner Trojan.Win32.Sasfis.vbw macht Jagd auf Kreditkartenkunden (26.11.09) - Kaum ist das vermeintliche Datenleck eines spanischen Kartenprozessors in den Medien aktuell, erreicht nun eine neue Welle von gefährlichen Online-Banking-Trojanern die heimischen PCs. Onlinekriminelle versenden weltweit millionenfach E-Mails mit gefälschten Zahlungsaufforderungen. Die Betrüger fordern die vermeintlichen Kunden dazu auf, ihre Rechnung zu begleichen oder die Zahlung mit Hilfe eines angehängten Tools zu stornieren. Statt eines Tools installieren Anwender Trojan.Win32.Sasfis.vbw. Bei dem Computerschädling handelt es sich um einen gefährlichen Banking-Trojaner, der es primär auf Kreditkarteninformationen und Onlinebanking Log-Ins abgesehen hat. Als angebliche Absender werden die Namen großer amerikanischer Unternehmen missbraucht - unter anderem Firmen wie Microsoft, Citrix, Delta Airlines, Starbucks, Yahoo, Novell, Black & Decker und Avis.
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Nach erfolgreicher Installation nimmt Trojan.Win32.Sasfis.vbw Kontakt zu mehreren Servern in der Ukraine und den USA auf, um dort Informationen abzulegen und um weitere Schadprogramme zu laden. Ralf Benzmüller, Leiter des G Data Security Labs, sagt: "Wir stufen den aktuell entdeckten Schädling als besonders gefährlich ein. Die Masche der Betrüger passt perfekt zu den aktuellen Geschehnissen. Die Cyberkriminellen versuchen offenbar massiv an neue Kreditkarten und Banking-Informationen zu gelangen. Wir können nur allen Empfängern raten, sich durch diese falschen Rechnungen nicht täuschen zu lassen und unter keinen Umständen das angehängte Programm zu installieren." Vorgehensweise der Täter Per E-Mail erhalten vermeintliche Kunden eine Zahlungsaufforderung im Auftrag bekannter Unternehmen, wie beispielsweise Microsoft, NBC Universal, Black & Decker, Steinway & Sons, Delta Airways, Avis oder Jones Soda Co. Für eine Stornierung der Zahlung oder des gesamten
Vorgangs ist ein entsprechendes Programm mit dem Namen "module.exe"
als Zip-Archiv der Mail beigefügt. Statt eines Dienstprogramms installiert
sich jedoch ein Trojanisches Pferd, das sich tief in das System einnistet, im
Hintergrund unbemerkt Aktionen durchführt und weiteren Schadcode nachlädt.
Durch das Nachladen kann Trojan.Win32.Sasfis.vbw zusätzlichen Schaden
anrichten. Eine Backdoor-Funktion des Trojaners verschafft den Tätern
zusätzlich Zugang zum Rechner, um diesen komplett unter ihre Kontrolle zu
bringen. Der Schädling wird von G Data-Sicherheitsprodukten bereits erkannt.
Die Experten der G Data Security Labs empfehlen allen Anwendern, E-Mails mit
den genannten Eigenschaften ungelesen zu löschen und die Virensignaturen
umgehend zu aktualisieren. Generell sollten unerwartet eintreffende
Mail-Anhänge von unbekannten Absendern, die angeblich Rechnungen,
Zahlungsaufforderungen etc. enthalten, mit Skepsis betrachtet werden und im
Zweifelsfall gelöscht werden. (G Data: ma) |
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