Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen

Hacker nutzen gefälschte Berichte über den angeblichen Tod von Johnny Depp aus

Infizierte Websites sind dabei als ActiveX Codec getarnt

(28.01.10) - Computersicherheits-Spezialistin Sophos warnt davor, dass Hacker gefälschte Nachrichtenberichte über den angeblichen Tod von Johnny Depp zur Verbreitung von Malware ausnutzen. Zahlreiche Computernutzer hatten die vermeintliche Top-Meldung über Depps Tod über Twitter und Facebook an ihre Freunde weitergeleitet, weil sie sie für echt hielten. Der Schauspieler soll den Falschmeldungen zufolge betrunken in einen tödlichen Autounfall, der sich an einem Straßenrand in Bordeaux (Frankreich) ereignete, verwickelt gewesen sein.

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Die Nachricht über Depps angeblichen Tod wurde von Hackern gezielt ausgenutzt: Laut den Experten der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, entwickelten die Hacker Websites, auf denen Videos mit dem Autounfall des Schauspielers abrufbar sind. In Wirklichkeit sind sie jedoch dazu angelegt, Nutzer, die die Website besuchen, mit dem Trojaner Troj/Dldr-DB zu infizieren. Die Malware ist dabei als ActiveX Codec getarnt, der benötigt wird, um das Video auf der infizierten Website anzuschauen.

Um möglichst viele Nutzer auf die Website zu locken, haben die Hacker die Websites Sophos zufolge mit Keywörtern versehen, die in Zusammenhang mit dem Tod von Johnny Depp stehen. Sie machen sich so die Tatsache zunutze, dass derzeit viele Menschen im Internet nach weiteren Informationen zum Tod Depps oder nach einer Bestätigung der Todesnachricht suchen.

Um ihre Computer vor einer Infektion mit dem Trojaner zu schützen, sollten sich Internet-Nutzer vergewissern, dass ihre IT-Sicherheitslösung auf dem aktuellen Stand ist. (Sophos: ma)

 

 

 

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