Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen

Stuxnet-Trojaner öffnet Zero-Day-Lücke in Windows

Trojaner Stuxnet infiziert USB-Sticks mittels Lnk-Dateien

(21.07.10) - Kaspersky Lab warnt vor einem neuartigem Schadprogramm, das derzeit Virenexperten noch Rätsel aufgibt: der Stuxnet-Trojaner. Der Trojaner Stuxnet, von Kaspersky Lab als Trojan-Dropper.Win32.Stuxnet identifiziert, infiziert USB-Sticks mittels Lnk-Dateien und verbreitet sich anschließend durch die mobilen Datenträger über die Autorun-Funktion von Windows. Das Neue dabei: die Nutzung von Lnk-Dateien.

Anzeige

Interessant ist auch die digitale Signatur von Stuxnet: Der Trojaner enthält eine legale Signatur von Realtek Semiconductor. Die Gefahr dadurch: Der Großteil aller PC-Nutzer weltweit nutzt Hardware und Treiber von Realtek. Stuxnet erstellt Treiberdateien, die Rootkit-Funktionalitäten unterstützen und Malware in Computersystemen und auf infizierten USB-Sticks verstecken.

Das Kaspersky Security Network entdeckte bereits Komponenten der Schadprogramme Rootkit.Win.32.Stuxnet und Trojan-Dropper.Win32.Stuxnet auf mehr als 16.000 Computern weltweit - vor allem im Iran, in Indien und Indonesien. Der Hauptverbreitungsweg über mobile Speicher-medien ist zwar nicht der schnellste, aber ein effektiver Weg, um längerfristig Schadprogamme zu verbreiten. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Stuxnet aus Indien stammt. (Kaspersky: ra)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken