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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen Erhöhtes Spam-Aufkommen aus dem russischen und zentralasiatischen Bereich antispameurope meldet ein neues Botnetz in Osteuropa (
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Vor allem die Spam-Welle aus Osteuropa und Zentralasien deutet auf eine neue Strategie der Versender hin. Seit einigen Tagen gelangt eine stark erhöhte Zahl an E-Mails in den Quarantäne-Bereich von antispameurope, jeweils um die gleiche Uhrzeit. Die Rechner, von denen diese Spam-Mails ausgehen, wurden bisher noch von keiner Blacklist erfasst. Im Gegensatz zu den vorher-gehenden Attacken sind es in diesem Falle immer nur vergleichsweise wenige Rechner, die für diesen Angriff genutzt werden. "Vermutlich haben die Spammer in den letzten Monaten neue Bot-Netze aufgebaut", sagt Olaf Petry, Leiter IT-Betrieb bei antispameurope. "Jetzt nutzen sie die neu gekaperten Rechner, um sich in die Postfächer der Nutzer zu schleichen. Aufgrund der relativ geringen Anzahl an genutzten Rechnern wird diese Spam-Welle aller Wahrscheinlichkeit nach auch länger dauern als sonst." Die Mails von Canadian Pharmacy fielen zunächst aufgrund gehäufter Virenwarnungen auf. Hintergrund: Bereits vor einem halben Jahr nahmen die Sicherheitsexperten von antispameurope Internetadressen gekaperter Webserver in ihre Datenbank auf, weil dort unter anderem Drive-By-Downloads bereit standen. Jetzt schlug das System wieder Alarm, allerdings wurden diesmal die Adressen nur für eine simple Weiterleitung auf Werbeseiten missbraucht, was sich jedoch jederzeit wieder ändern kann. "Im Falle Canadian Pharmacy ist zu beobachten, wie professionell die vermeintliche offizielle Website gestaltet ist und dem Empfänger eine hohe Seriosität vorgaukelt", ergänzt Olaf Petry. "Das zeigt einmal mehr, dass gesundes Misstrauen der Internet-Anwender nicht reicht. Wirksamen Schutz bieten nur technische Lösungen." (antispameurope: ma) |
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