Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen

Unruhen in Libyen sind Gegenstand von E-Mail-Attacken

Gefälschte Mail enthält Dokument im RTF-Format mit infiziertem RTF Stack Buffer Overflow Vulnerability-Exploit

(07.03.11) - Nach Ägypten ist jetzt Libyen zum Gegenstand hinterhältiger E-Mail-Attacken geworden. Von den Angriffen sind laut den MessageLabs Intelligence-Experten von Symantec.cloud bereits mehrere Dutzend Mitarbeiter von Organisationen betroffen, die sich für die Förderung von Menschenrechten und die wirtschaftliche Entwicklung einsetzen.

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Die Taktik ist perfide: Der Empfänger bekommt eine E-Mail, die vermeintlich von einem seiner Arbeitskollegen stammt. Im Anhang der Mail findet der Empfänger eine Datei mit Doc-Endung, die er öffnen soll, um die Meinung des Arbeitskollegen zur wirtschaftlichen Situation Libyens nachlesen zu können.

In Wahrheit ist im Anhang jedoch ein Dokument im RTF-Format zu finden, das mit dem schädlichen RTF Stack Buffer Overflow Vulnerability-Exploit infiziert ist. Dieser erlaubt es den Angreifern, ihre Übeltaten auf dem infizierten Rechner auszuführen und so großen Schaden anzurichten.

"Es handelt sich hierbei um eine bekannte Sozialtechnik, die vor allem bei so genannten Spear Phishing Attacken angewandt wird," erklärt Paul Wood, Senior Analyst bei MessageLabs Intelligence. "Der Empfänger hält die E-Mail für eine Nachricht, die aus dem eigenen Arbeitsumfeld kommt, und öffnet den Anhang deshalb bedenkenlos." (Symantec: ma)

 

 

 

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