Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen

Tod von Amy Winehouse sorgt für eine neue Facebook Scamwelle

Link in gefälschter Nachricht führt zu einer Umfrage

(01.08.11) - Am Samstag dem 23. Juli 2011 wurde die Sängerin Amy Winehouse tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Bei derart tragischen Ereignissen bleiben Cyberkriminelle leider nicht fern. So konnte das Analyseteam der Antivirus-Spezialistin Emsisoft unlängst eine neue Facebook Scamwelle aufdecken, bei der sich gefälschte Nachrichten in der Art "Amy Winehouse SHOCKING Video Before Death" rasant verbreiten und letztlich nur niederen Absichten der Scammer dienen. Natürlich führt der Link nicht zu einem Video, sondern vielmehr wie bei Scam dieser Art oft üblich, zu einer Umfrage.

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Dass der neugierige Nutzer damit beweisen soll, auch wirklich ein Mensch zu sein, ist natürlich ein Vorwand. Der Hintergrund ist sehr trivial, der Autor der Scam-Nachricht erhält für jede durchgeführte Umfrage eine Provision. Den Cyberkriminellen ist wegen dem monetären Anreiz natürlich die Verbreitung der Nachricht sehr wichtig. Hier wird nicht nur auf die virale Aktivität der Opfer vertraut, sondern eben jene noch dazu gezwungen, die Nachricht zu "sharen" und damit auch auf der eigenen Pinnwand sichtbar zu machen. Oft müssen zudem noch diverse "Like Buttons" gedrückt werden, damit bestimmte Webseiten oder Videos gepusht werden.

Emsisoft rät dazu, bereits vor dem erzwungenen Drücken irgendwelcher Buttons oder Ausfüllen einer Umfrage den Vorgang abzubrechen und die Seite einfach zu schließen. Somit werden Betrüger nicht für ihre Arbeit entlohnt und die Verbreitung des Scams eingedämmt. Nach wie vor werden für Sicherheitsabfragen - wie hier - standardmäßig Captchas eingesetzt; auch schlechtes und fehlerbehaftetes Englisch bei beispielsweise den Umfragen sind so gut wie immer ein Indiz für einen Betrugsversuch. (Emsisoft: ma)

 

 

 

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