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Rubrik: Virenwarnung/Aktuelle Meldungen Spam-Welle: Halloween-Spammer locken mit Piraten-Software von Windows 7, Lizenz-stehlenden
Trojaner ermöglichen "Rip-Offs" von populären Software-Lösungen ( Die Bitdefender-Analysten
entdeckten mehr als ein Dutzend Spam-Mails
(thematisch verziert mit Kürbissen und Hexen), in denen sogenannte
"Rip-Offs" von populären
Software-Lösungen beworben werden. Für 40 Prozent des regulären
Verkaufspreises seien die ansonsten recht kostspieligen Programme zu haben.
Der E-Mail-Empfänger brauche nur einen Gutschein-Code auf einer verlinkten
Website anzugeben - und selbstverständlich seine Kontodaten. Insgesamt werden
mehr als 500 Produkte beworben. Teilweise können die Spammer
tatsächlich Software-Lizenzen anbieten, die sie allerdings wiederum von
anderen Nutzern, die die Original-Programme besitzen, mittels Lizenz-stehlenden Trojanern geklaut haben. "Gecrackte
Programme zu erwerben hat neben der moralischen Verwerflichkeit nicht nur den
Nachteil, dass man auf Spam-Fallen wie die aktuelle
zu Halloween hereinfällt. Generell sollte von dem Kauf
einer Piraten-Software Abstand genommen werden, da die jeweiligen Anbieter
nicht die erforderlichen regelmäßigen Updates garantieren können, die der
User benötigt, um vor aktuellen Sicherheitslücken geschützt zu sein",
erläutert Catalin Cosoi,
Global Research Director bei Bitdefender. Halloween-Spam hat Tradition Angriffe von Hackern, Spammern etc. zu Halloween sind
ein Alle-Jahre-wieder-Phänomen. Im Jahr 2006 war
das "tanzende Skelett" im Trend: User wurden per Spam-Mail auf eine Seite gelenkt, auf der ein Knochenmann
sein Tänzchen vorführte. Gleichzeitig installierte sich ein gefährlicher Backdoor-Trojaner auf dem PC. An Halloween
2007 und 2008 wurden Discount-Gutscheine per E-Mail beworben. Und von 2009
bis einschließlich vergangenes Jahr versuchten Cyberkriminelle durch
raffinierte Black-Hat-SEO-Tricks User auszuspähen
und so ihren Profit zu machen. (Bitdefender: ra) |
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