Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Top Ten der gefährlichsten und häufigsten Adware-Varianten und Spyware-Typen

Unerwünschten Werbe- und Spionageprogramme und ihre Gefährlichkeit

(08.12.05) - Im aktuellen "State of Spyware Report" beschreibt Webroot die Top Ten der gefähr-lichsten und häufigsten Adware-Varianten und Spyware-Typen. Der Anti-Spyware Spezialist stuft die unerwünschten Werbe- und Spionageprogramme danach ein, wie weit sie verbreitet sind, wie schwierig sie vom Rechner zu entfernen sind und welche Schäden sie auf den Systemen der Anwender anrichten können.

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Nachfolgend eine Liste der momentan schlimmsten Spionageprogramme:

·         AbetterInternet

Bei diesem Programm handelt es sich um ein Browser Helper Object (BHO), das als Hijacker-Suchmaschine Homepages und Einstellungen des Internet Explorer befällt. AbetterInternet verbreitet sich im Allgemeinen durch Dialogboxen, Javascript-Fehler oder versucht durch Tricks das Vertrauen der Nutzer zu erschleichen. Die Spyware gelangt auch häufig zusammen mit Freeware-Programmen auf den Rechner.

·         CoolWebSearch (CWS)

Das Spionageprogramm kann ebenfalls Eingaben in Suchmaschinen, Startseiten und Einstellungen des Internet Explorer befallen. Die jüngsten Varianten von CWS installieren sich über bösartige HTML-Anwendungen oder Sicherheitsschlupflöcher, etwa Exploits in HTML-basierten Hilfsformaten und der Microsoft Java Virtual Machine.

·         EliteBar

Einstellungen des Internet Explorer, Eingaben in Suchmaschinen und Homepages können von EliteBar betroffen sein. EliteBar verbreitet sich durch Dialogboxen, die auf den ersten Blick harmlos scheinen und Javascript-Fehler. Zudem nutzt die Software verschiedene Methoden, um die Anwender zu täuschen oder installiert sich zusammen mit Freeware.

·         ISTbar

Bei der ISTbar handelt es sich um eine Symbolleiste, die dazu dienen kann, pornografische Seiten im Internet zu suchen. Diese wiederum verbreiten pornografische Pop-ups und befallen Web-Suchen sowie die Startseite des Anwenders. Meist kommen solche Symbolleisten im Schlepptau verschiedener kostenloser Programme, die ahnungslose Benutzer auf ihrem Rechner installieren.

·         Look2Me

Lokk2Me kann die Internet-Nutzung des Anwenders beobachten und Statistiken über besuchte Seiten an einen zentralen Server schicken. Einmal installiert, kann sich Look2Me selbständig aktualisieren und andere Spyware-Programme auf den Rechner laden. Dieser Spion ist besonders schwierig zu entfernen, da er sich in Prozessen auf Systemebene einnistet. Er verbreitet sich selbst durch Dialogboxen, verschiedene Täuschungsmethoden und Javascript-Fehler.

·         ShopAtHomeSelect

ShopAtHomeSelect leitet Internet-Nutzer über seine eigenen Server zu kommerziellen Internet-Seiten um und erhofft sich damit Provisionen von deren Betreibern.

·         SurfSideKick

Das Adware-Programm kann für lästige Werbe-Pop-ups auf dem Rechner verantwortlich sein. SurfSideKick verbreitet sich selbst durch Dialogboxen, Javascript-Fehler und Social Engineering-Techniken.

·         Virtumonde

Die Software verbreitet ebenfalls störende Werbe-Pop-ups und gelangt durch Dialogboxen, Unachtsamkeit der Anwender und Javascript-Fehler auf den Rechner.

·         Web Search Toolbar

Während der Internet Explorer aktiv ist, kann diese Anwendung die Einstellungen des Web-Browsers ausspionieren und eine Symbolleiste installieren. Diese kann dann Werbung auf dem Rechner verbreiten und gleichzeitig beobachten, welche Webseiten der Anwender besucht.

·         180search Assistant

180search Assistant ist ein Adware-Programm, das gezielt Pop-up-Werbung auf den PC bringt. Sobald ein Begriff in eine Suchmaschine eingegeben wird oder der Anwender bestimmte Webseiten besucht, öffnet 180search ein separates Browser-Fenster mit einer dem Suchbegriff verwandten Werbeanzeige.

(Webroot: ra)

 

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