Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Schöne Bescherung: Sicherheitsfallen rund um Weihnachten

Virenschutz oder Sicherheits-Updates oft nicht auf aktuellem Stand

(10.12.05) - Ein neuer PC oder ein schickes Notebook stehen bei vielen auf der Wunschliste ganz weit oben. All denjenigen, die diese Wünsche erfüllen wollen, rät H+BEDV, auch an die nötigen Sicherheits-Tools zu denken. Denn um an Weihnachten keine Lieferschwierigkeiten zu haben, werden die Computer samt Virenschutz bereits frühzeitig vorproduziert. In der Zwischenzeit haben Viren und Würmer längst wieder neue Schlupflöcher gefunden und der in den Geräten integrierte Virenschutz ist veraltet. Dies gilt auch für das Betriebssystem selbst: Für  die vorinstallierte Version können nämlich mittlerweile Schwachstellen entdeckt worden sein, die sich aber mit entsprechen-den Patches einfach ausbessern lassen.

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Die Experten von H+BEDV empfehlen daher dringend, etwaige Sicherheitslücken durch ein Update der Software so schnell wie möglich nach Erhalt des Rechners zu schließen. Deswegen sollte die erste Anlaufstelle im Netz ein Anbieter von Sicherheitsprogrammen sein sowie ein Update des Betriebssystems erfolgen. Aktuelle Antiviren-Lösungen gibt es im Internet kostenfrei oder schon für wenig Geld.

Die Gefahren lauern aber nicht nur direkt unterm Weihnachtsbaum, schon der Kauf der Geschenke kann ein Sicherheitsrisiko darstellen: Um das Weihnachtsgedränge zu vermeiden, bevorzugen immer mehr Anwender das Online-Shopping. "Dass Einkaufen per Mausklick zu Weihnachten Hochkonjunktur  hat, wissen auch Hacker und machen sich diesen Umstand zu Nutze", sagte Security-Experte Gernot Hacker von H+BEDV. "Besonders gefährlich sind Phishing-Attacken. Um das Geschäft per Internet abzuschließen, sind meist Kreditkartennummer oder Bankverbindung nötig. Erfahrungsgemäß geben Verbraucher diese Informationen dann meist ohne Argwohn preis. Oft verstecken sich hinter solchen Seiten allerdings gefälschte Links, mit denen unbefugte Dritte die persönlichen Daten abfangen und dann missbrauchen."

Gegen diese Phishing-Methoden existiert kein passender Schutz. Am besten hilft Aufklärungsarbeit zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Internet und eine gesunde Portion Misstrauen bei den Anwendern. (H+BEDV: ra)

 

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