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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund WMF-Sicherheitslücke - Anti-Spyware schützt vor Trojanern Herkömmliche Anti-Virenprogramme reichen oft nicht aus (09.01.06) - Millionen von PC-Anwendern sind auch noch Tage nach dem Bekannt werden einer neuen Sicherheitsschwachstelle im Windows-Betriebssystem ohne wirkungsvollen Schutz. Seit die sogenannte WMF-Sicherheitslücke entdeckt wurde, versuchen findige Programmierer auf die Rechner argloser Internet-Nutzer zuzugreifen und so beispielsweise Kreditkartennummern und Passwörter auszuspionieren. Microsoft hat zwar nun ein Sicherheits-Update veröffentlicht, aber viel User werden oder wollen aus den unterschiedlichsten Gründen einen Update nicht vornehmen, um für ausreichenden Schutz sorgen.
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"Die kürzlich entdeckte Schwachstelle ist außerordentlich gefährlich, weil hier bereits das Ansehen einer Bilddatei ausreichen kann, um kriminellen Online-Spionen Tür und Tor zu öffnen", erklärte Dr. Rolf Dörr, Geschäftsführer des Consumer-Bereichs EMEA beim Anti-Spyware-Anbieter Webroot. Der Computer-Sicherheitsexperte rät Internet-Anwendern, ihre Systeme mit einer speziellen Anti-Sypware Lösung auszustatten. "Herkömmliche Anti-Virenprogramme reichen oft nicht aus, um sich wirkungsvoll gegen unerwünschte Besucher zu schützen. Anti-Spyware hingegen wehrt tückische Spionageprogramme wie Trojaner gezielt ab und vermeidet damit Datendiebstahl, der die Opfer teuer zu stehen kommen kann." (Webroot: ra) |
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