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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund "Trojanische Pferde" reiten Attacke gegen ungeschützte Firmen Immer mehr Versuche, PCs während des Risikofensters zu verseuchen (31.01.06) - BlackSpider hat in der Nacht zum Freitag 48.000 E-Mails sicher gestellt, die mit dem "Download-Trojaner" Win32.small.cfg infiziert waren. Dies geschah nach Angaben von BlackSpider, bevor die Hersteller von Antiviren-Lösungen reagieren konnten.
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Der Trojaner wurde seit 21:00 Uhr britischer Ortszeit verschickt (26. Januar) und wurde speziell auf das Risikofenster abgestimmt. Das ist der Zeitraum zwischen dem Versenden eines Virus und dem Zeitpunkt, an dem die Anti-Viren-Hersteller einen Patch geschrieben haben. Der Virus wurde gestoppt, kurz nachdem Symantec um 0:45 am Morgen des 27. Januars einen Patch zur Verfü-gung gestellt hatte. Die Betreffszeile des Virus lautet: YOUR BILL PAYMENT NOT APPROVED! Der Textkörper liest sich wie
folgt: Dear
client! We
are unable to obtain the bill payment from your bank account. Your bank
returned the following error to us: BILL
PAYMENT NOT APPROVED BILL
#5563880
Billed
To: PBS
(Payroll and Business Service) Ltd 3
Castle Quay Castle
Boulevard Nottingham NG7
1FW United
Kingdom Order
Number: 1104102 Receipt
Date: 24/01/06 Total
Amount: GBP 755.00 We
recently received a report of e-banking use associated with this account.
As a precaution, we have limited access to your account in order
to protect against future unauthorized transactions.You can check your
transaction details in attachment. Case
ID Number: BILL#5563880
Please
understand that this is a security measure intended to help protect
you and your account. We
apologize for any inconvenience this may cause. Thank
You, PBS
LTD. http:
//www.pbs.uk.com Der Anhang ist eine gepackte, ausführbare, mit FSG komprimierte Datei mit dem Namen BILL#5563880.exe. Die Dateigröße beträgt 5464 Bytes. Günter Fuhrmann, Geschäftsführer der deutschen
Niederlassung von BlackSpider Technologies, sagt: "Dieser Trojaner war
insofern erfolgreich, als er seinen Hauptzweck erreicht hat: Sich in
möglichst vielen E-Mail Accounts einzunisten, bevor die Antiviren-Branche
reagieren konnte. Im letzten Jahr beobachteten wir viele Versuche, PCs
während des Risikofensters zu verseuchen. Dieser Trend scheint sich nun
fortzusetzen. Unternehmen, die über keine ausreichende Threat
Prevention-Technologie verfügen, um neue Viren abzufangen, setzen sich einem
ernsten Infektionsrisiko aus, wie der aktuelle Ausbruch zeigt."
(BlackSpider: ra) |
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