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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Videoportale als Gefahr: In Flash-Videos lassen sich Computerschädlinge verstecken Kostenlose Prüfung: Videoportale ungewollt zum Einfallstor für Trojaner (
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"Es zeigte sich, dass es technisch möglich ist, allein durch das Betrachten von Videofilmen, den PC des Benutzers zu infizieren", erklärt Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Deutschen Sicherheitsnetz e.V. Auf diesem Weg können die großen Videoportale ungewollt zum Einfallstor für Trojaner in den Computer werden. Sie heißen YouTube, Clipfish und MyVideo und sind die neuen Stars im Internet. Videoportale laden jeden Surfer ein, seine selbstgedrehten Filme im Internet zu veröffentlichen. Der Platzhirsch aus Amerika ist YouTube.com und betreibt auch in Deutschland das meistbesuchte Videoportal. Nach eigenen Angaben werden pro Minute etwa zehn Stunden Videos hochgeladen und jeden Tag weit über eine Million Videos angeschaut. Es beginnt bei Wahlkampfreden von jungen Bundes-tagsabgeordneten und hört mit Live-Auftritten von ebenso unbekannten Punkbands auf. Als Dateiformat für Videos kommt heute fast ausschließlich Flash zum Einsatz. Flash ist ein Videoprogramm der Firma Adobe und inzwischen auf mehr als einem Drittel aller PCs in Deutschland installiert. In der Studie "Browsersicherheit 2008" des Deutschen Sicherheitsnetz galt das besondere Augenmerk den kritischen Sicherheitslücken innerhalb des Videoprogramms Flash. Ein PC wurde genau dann als angreifbar bewertet, wenn es technisch möglich war, durch das reine Betrachten eines manipulierten Videos einen Computerschädlingen auf dem PC zu platzieren. Internet-Kriminelle können diesen Umstand ausnutzen und manipulierte Filme auf Videoportale hochladen. Mehr als jeder zehnte PC könnte dann, allein durch das Betrachten des Videos, infiziert werden. (Deutsches Sicherheitsnetz: ra) |
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