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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Drei Tipps zum besseren Schutz vor Conficker Conficker wird zu einem immer größeren Problem - Ein Ende ist nicht in Sicht (
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Dabei wird Conficker immer aggressiver: Während die ursprüngliche Version des Conficker-Wurms auf 250 Domains zugegriffen hat, um weitere Schadsoftware nachzuladen, soll Conficker.C seine Updates von über 50.000 Domains beziehen können. Angesichts dieser Zahlen hat es auch keinen Sinn, wenn IT-Administratoren versuchen, bestimmte Websites zu blockieren, um ihre Netzwerke zu schützen. Maik Bockelmann, Vice President Continental Europe bei Lumension, kommentiert: " Conficker ist längst
mehr als eine schlichte Bedrohung. Der Wurm ist längst zu einer
Gelddruckmaschine für diejenigen geworden, die den Wurm kontrollieren. Diese
haben jetzt quasi den Befehl über eine ganze Armee infizierter Rechner auf
der ganzen Welt und können diese permanent mit neuen Marschbefehlen versorgen
– beispielsweise einer DDoS-Attacke, um gezielt
ausgesuchte Rechner nicht mehr erreichbar zu machen. Umso erschreckender,
dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer
aktuellen Studie herausgefunden hat, dass ein Großteil der Unternehmen noch
keine aktive Software zur Absicherung ihrer PC-Schnittstellen einsetzt. Die
nächste Angriffswelle wird für den 1. April erwartet. Und immer noch ist
nicht absehbar, wie groß der Schaden ist, den Conficker
bereits angerichtet hat und voraussichtlich noch anrichten wird. Wir wissen
heute nur, dass wir den Launen jener ausgesetzt sind, die den Wurm
kontrollieren. Das hätte vermieden werden können, wenn rechtzeitig die
verfügbaren Patches aufgespielt worden wären." Die Bedrohung durch Conficker ist sehr ernst. Aber in nur drei einfachen Schritten können sich Unternehmen schützen: · Installieren Sie den Patch, den Microsoft bereits letzten Oktober in seinem Bulletin MS08-067 verschickt hat, um die Sicherheitslücke zu schließen, die Conficker ausnutzt. www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS08-067.mspx · Verbessern Sie Ihre Password-Policy, da Conficker leicht durchschaubare Passwörter knacken und so in das System eindringen kann. · Conficker verbreitet sich auch über USB-Sticks und mobile Endgeräte. Deshalb sollten Sie in Ihrem Unternehmen die Verwendung solcher Geräte penibel kontrollieren und mit entsprechender Software schützen. (Lumension: ra) |
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