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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Malware entdeckt, die direkt in Geldautomaten eingeschleust werden kann PINs von Bankkunden ausspionieren (
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Den Experten der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, liegen derzeit Hinweise auf infizierte russische Geldautomaten des US-amerikanischen Herstellers Diebold vor. So sollen dort die Systeme einzelner Automaten mit dem Trojaner Troj/Skimer-A infiziert worden sein. Der Schädling ist darauf ausgelegt, die Eingabedaten der Kunden mitzulesen. Sophos weist darauf hin, dass auch Automaten deutscher Hersteller IP-basierte Systeme unter Microsoft Windows nutzen und damit potenziell anfällig für Malware-Infektionen und Manipulationen seien. Allerdings sind die Attacken auf Geldautomaten für Cyberkriminelle wesentlich aufwändiger als Angriffe auf Computer: Sie erfordern beispielsweise den direkten, physischen Zugriff auf die Automaten. Von einer massiven Ausbreitung der Gefahr ist deshalb laut Sophos derzeit nicht auszugehen. (Sophos: ra) |
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