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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Das Ausspionieren von Nutzerdaten gehört zu den größten Gefahren im Internet 45.000 Angebote für Personendaten auf Schwarzmarktforen (
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Dazu Candid Wüest, Virenforscher bei Symantec: "Nach wie vor gehört das Ausspionieren von Nutzerdaten zu den größten Gefahren im Internet. Wie der Internetsicherheitsreport von Symantec jährlich zeigt, ist hier eine regelrechte Industrie entstanden, in der Konto- und Kreditkarteninfor-mationen im Paket zu festen Preisen gekauft und verkauft werden. Eine Schattenindustrie, die aber dem Ruf der kommerziellen Industrie extrem schadet. So haben deutsche User in einer Emnid-Umfrage sämtliche Branchen in punkto Datenschutz schlecht benotet. Allein im Jahr 2008 haben wir mehr als 45.000 Angebote für Personendaten auf Schwarzmarktforen beobachtet. Diese Daten entsprachen einem Volumen von 200 Millionen Euro. Mithilfe aller illegal angebotenen Konto- und Kreditkarten hätte ein potenzieller Wert von knapp fünf Milliarden Euro erzielt werden können. Bei täglich rund 13.000 mit Schadcode (Malware) infizierten Webseiten kann nur eine zweigleisige Sicherheitsstrategie schützen. Zum einen ist Vorsicht geboten. Anrufe oder E-Mails, in denen gezielt nach den persönlichen Daten gefragt wird, verdienen Misstrauen - Phishing ist nach wie vor sehr verbreitet. Und zum anderen ist ein lückenloser Schutz des Computers unverzichtbar. Nur eine leistungsfähige und stets top-aktuelle Software kann Spionageprogramme und andere Malware vom PC fernhalten. Die Kombination von Technologie und gesundem Menschenverstand ist das beste Mittel gegen Datenklau." (Symantec: ma) |
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