Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Spambots: Ein aktuelles Phänomen der Cybercrime-Szene

Kaspersky Lab veröffentlicht Analyse über eine spezielle Methode der Malware-Industrie

(29.10.09) - Kaspersky Lab veröffentlicht einen aktuellen Hintergrundartikel zum Thema "Aktuelle Gefahr Spambots: Wie die Malware-Industrie mit Botnetzen bares Geld macht", verfasst von den Kapsersky-Experten Sergej Golovanov, Igor Sumenkov und Maria Garnajewa.

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Die Autoren beschreiben darin ein aktuelles Phänomen der Cybercrime-Szene: Spambots, die ungeschützte Anwender zunächst nur auf Spam-Webseiten leiten, anschließend jedoch auch Schädlinge wie den Facebook-Wurm Koobface herunterladen. In dem im Artikel dargestellten Fall wurde der Bot Backdoor.Win32.Bredolab dazu genutzt, ein riesiges Botnetz aufzubauen.

Mit Hilfe der infizierten Rechner haben sich Online-Betrüger Zugang auf Content-Management-Systeme legaler Webseiten verschafft und deren Inhalt verändert, so dass von dort auf Internet-seiten mit schädlichen Exploits verlinkt wurde. Auf diesem Weg konnten die Cyberkrimi-nellen Rechner infizieren und ein Botnetz aufbauen, das sie remote für ihre illegalen Aktivitäten steuern konnten, zum Beispiel für DDoS-Attacken oder massenhaften Spam-Versand.

Das Besondere dabei: Die von den Kaspersky-Experten ursprünglich analysierte Spam-Mail enthielt nur einen Link zu einer legalen Webseite, allerdings wurden die Anwender von dort auf mit Exploits verseuchte Webseiten geleitet. Eine effektive Strategie, um die Filter von Antiviren-Programmen zu umgehen. (Kaspersky: ma)

 

 

 

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