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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Fünf nützliche Tricks, um Horrorszenarien auf dem Computer zu vermeiden Nur eine aktualisierte Security Suite schützt vor aggressiven Phishing-Attacken (30.10.09) - Alle Jahre wieder hat zum amerikanischen Fest des Gruselns auch Halloween-spezifische Malware Hochsaison. Potenzielle Gefahren lauern hinter manch unscheinbarer URL und mit etwas Pech wird der eigene Rechner zum Zombie. Mit fünf einfachen Tricks lassen sich sensible Inhalte auf der Festplatte schützen und digitale Schreckgespenster vermeiden.
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1. Sicher aufgeschrieben - kluge Zettelwirtschaft für Passwörter Vergeben Sie komplexe und einzigartige Passwörter für jedes Konto, das Sie haben. Lange Passwörter merkt man sich besonders gut, indem man sie aufschreibt. Das Passwort besteht dabei aus drei Teilen: Der erste Teil entspricht einen Code zur Identifikation der Website. Danach folgt ein vierstelliger Zahlen- und Buchstabenmix, den sich der Nutzer komplett neu ausdenkt. Der letzte Part ist ein "PIN", der sich von anderen PINs wie etwa der EC-Karte unbedingt unterscheiden sollte. PIN und Login-Namen sollten Sie sich gut merken, den Rest notieren. Am besten mindestens alle sechs Monate die Passwörter ändern. 2. Vorsicht statt Nachsicht - dem Bauchgefühl vertrauen Wem eine Webseite unseriös oder verdächtig erscheint, sollte auf keinen Fall auf den Link klicken- Bevor Internetnutzer ein Programm herunterladen und installieren, sollten sie sich versichern, dass die Webseite vertrauenswürdig ist. Wird speziell nach Bank-Informationen gefragt, sollten Anwender die URL auf Tippfehler überprüfen, um sicherzustellen, dass sie auch wirklich auf der Website sind, die sie besuchen wollen. Bestehen weiterhin Zweifel, sollten sich Verbraucher direkt an das betreffende Unternehmen wenden. Übrigens: Nur eine aktualisierte Security Suite schützt vor aggressiven Phishing-Attacken. 3. Wartungsintervalle verkürzen - regelmäßige Systempflege erhöht den Schutz Der beste Weg, sich vor Cyber-Gefahren zu schützen, ist das "Immunsystem" des Computers gesund und stark zu halten. Checkliste: Ist das Betriebssystem aktualisiert und sind Applikationen wie iTunes, Flash oder Adobe Reader auf dem neusten Stand? Sicherheitslücken in der Software öffnen Cyber-Kriminellen Tür und Tor. Der "F-Secure Health Check" hilft, das System zu schützen. Es ist zeitschonender, den Computer einmal im Monat gründlich zu untersuchen, als einen infizierten Rechner wieder fit zu bekommen. 4. Augen auf - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser User sollten keinem Sicherheitsprogramm vertrauen, das sie nicht selber installiert haben. Einzige Ausnahme: Es wurde vom PC-Hersteller eingerichtet. Echte Sicherheitsprogramme erscheinen nicht einfach auf dem Computer, Spyware allerdings schon. Anwender sollten skeptisch bleiben, wenn ein Pop-up Fenster oder eine Webseite mitteilt, ein Virus befindet sich auf dem Rechner. Es kann sich dabei um Malware handeln. Wer ausgetrickst wurde und für eine gefälschte Sicherheits-Software bezahlt hat, sollte sich umgehend an seine Bank wenden. 5. Alles kann, nichts muss - Privates sollte privat bleiben! Sein Leben online in Communities zu teilen, kann süchtig machen. Wer zu viel über sich preisgibt, wird schnell zum Opfer von Internetganoven. User sollten mit Bedacht wählen, wo sensible Daten veröffentlicht werden und bösen Jungs das Leben so schwer wie möglich machen. Wichtig: Informationen, die einmal ins Netz gestellt wurden, bleiben dort meist für immer. (F-Secure: ma) |
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