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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Schwunghafter Schwarzmarkt für Social-Network-Profile Social Network Accounts bei Cybercriminellen inzwischen beliebter als E-Mail-Adressen (29.01.10) - Zscaler, Anbieterin von cloud-basierter Security as a Service (SaaS), hat herausge-funden, dass Social Network Accounts inzwischen heißer auf dem Internetschwarzmarkt gehandelt werden als E-Mail-Adressen. Während 1000 E-Mail-Adressen bei Yahoo oder Hotmail schon für 15 Dollar zu haben sind, kosten etwa 100 Facebook-Accounts zirka 20 Dollar, 100 Twitter-Profile 19 Dollar. Besonders wertvoll sind gestohlene Profile mit mehr als 1000 Kontakten, die allein aufgrund ihrer Größe noch mehr Kontakte anziehen.
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An unseriösen Absichten wird dabei kein Zweifel gelassen: So finden sich im Web etwa Angebote wie der gehackte Twitter-Account eines Musik-Download-Portals mit 840 Followers und dem Zusatz: "Geeignet zum Aufbau von Botnetzen". Solche Verkaufsargumente verdeutlichen die Attraktivität sozialer Netzwerke für die Cyberkriminellen. Sie erhalten im Gesamtpaket nicht nur die E-Mail-Adressen der "Friends" und "Followers", sondern gleichzeitig Informationen zu Interessen, persönliche Angaben und eine bequeme Verbreitungsplattform. "In einer Zeit, in der selbst Bill Gates twittert, sollten wir alle verantwortungsbewusster mit Sozialen Netzwerken umgehen", warnt Daniel Wolf, Territory Manager Deutschland, Österreich, Schweiz bei Zscaler Europe. "Schon letztes Jahr haben der Facebook-Wurm 'Koobface' oder der Twitter-Wurm 'Stalk Daily' gezeigt, wie anfällig diese Plattformen sind. Der Handel mit realen Accounts stellt noch mal eine neue Qualität des Missbrauchs dar." (Zscaler: ma) |
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