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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Kaspersky Lab sieht Google Wave als Gefahrenpotential für Internetanwender Echtzeit-Berichterstattung und -Kollaboration kann öffentlich zugänglich gemacht werden (10.05.10) - Kaspersky Lab sieht in dem Web-Service Google Wave eine der kommenden Gefahren für Internetnutzer. Sie erwartet im Laufe des Jahres verstärkt Angriffe durch Cyberkriminelle, seit bekannt ist, dass Google ihren neuen Kommunikations- und Kollaborationsdienst für externe Webseiten öffnen wird. Diese Funktionserweiterung erlaubt es, so genannte "Waves" [1] mit wenigen Klicks in eine beliebige externe Webseite zu integrieren. Das praktische daran: Echtzeit-Berichterstattung und -Kollaboration kann mit wenig Aufwand öffentlich zugänglich gemacht werden.
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Und genau darin sieht Kaspersky Lab eine große, zukünftige Internetgefahrenquelle. Denn so entsteht eine neuartige Dimension von Web-Öffentlichkeit, durch die Cyberkriminelle sehr leicht an Informationen über potentielle Opfer kommen können. Wie bei sozialen Netzwerken, könnten die Cyberattacken nach dem folgenden Muster ablaufen: Zuerst werden Informationen per Google Wave gesammelt, anschließend können die Kriminellen zielgerichteten Spam versenden, um im Anschluss durch Phishing-Attacken an Anwenderdaten zu kommen. Zudem haben Online-Betrüger die Möglichkeit, über die Ausnutzung von Sicherheits-lücken - beispielsweise im Browser - Schadprogramme auf den Computern der Anwender zu verbreiten. (Kaspersky: ma) [1] Weitere Informationen zu Google Wave sind abrufbar unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Wave |
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