Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Der Anteil von Pharma-Spam steigt beträchtlich an

MessageLabs Intelligence vermutet hinter der Vielzahl an Seiten nur zwei große Organisationen

(20.05.10) - Unerwünschte Angebote für Pillen aller Art überschwemmen täglich die E-Mail-Konten und werden bei Spammern immer beliebter. Die Experten von MessageLabs Intelligence haben in diesem Zusammenhang jetzt festgestellt, dass der Anteil von Pharma-Spam am globalen Aufkommen Anfang Mai 85 Prozent betrug. Zum Vergleich: Im Oktober 2009 waren es lediglich 65,3 Prozent.

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Die Mails verlinken dabei auf eine Vielzahl von Websites mit verschiedenen Marken wie "Canadian Pharmacy", "United Pharmacy" oder "Toronto Drug Store". Die Liste der Marken wird immer länger: Offenbar wollen die Hintermänner ihre Angebote mit neuen Auftritten interessant halten. Die neuste dieser angeblichen Online-Apotheken heißt "Men's Health".

Allerdings gibt es auffällige Gemeinsamkeiten unter den Online-Shops: Das Design der Seiten und vor allem die Preisstrukturen gleichen sich. MessageLabs Intelligence vermutet daher, dass hinter der Vielzahl an Seiten nur zwei große Organisationen stehen.

Eventuell existiert auch eine Art Franchise-System, bei dem die Marken an Subunternehmer abgegeben werden. Pharma-Vertriebe dieser Art teilen darüber hinaus eine weitere Gemeinsamkeit: Kein Angebot ist seriös. (Symantec: MessageLabs: ma)

 

 

 

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