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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Spyware-Bedrohung nimmt massiv zu: Datendiebstahl für Kriminelle lukrativ wie nie Hinter der Spyware verbirgt sich ein Netz von Datendieben mit illegalen Absichten (
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Die Spionagesoftware bedroht weiterhin Internet-Nutzer. Im letzten halben Jahr stieg der Anteil am Gesamtaufkommen von Schadsoftware um 50 Prozent an. Diese Software ist extrem gefährlich, da sie ohne Wissen des PC-Benutzers Dateien, Zugangsdaten etc. an Verbrecher weiter leiten. Hinter der Spyware verbirgt sich ein Netz von Datendieben mit illegalen Absichten. Der Diebstahl sensibler Datensätze ist eine der Kernfunktionen der Underground Economy. "Spyware ist alles andere als harmlos", sagt Ralf Benzmüller, IT-Sicherheitsexperte und Leiter der G Data SecurityLabs. "Die Kriminellen im Hintergrund haben es dabei auf sensible Angaben wie Kreditkartennummern, Passwörter und Zugangsdaten zu E-Mail-Accounts, Online-Spielen, DHL Packstationen oder Online-Banking abgesehen, um diese zu Geld zu machen. Auch Lizenz-schlüssel für teure Software sind sehr beliebt." Was die Täter mit ergaunerten Daten machen Nachdem die Infektion des Computers mit Hilfe eines Trojaners erfolgt ist, startet die Übertragung der ausspionierten Daten an die Kriminellen, ohne dass der Nutzer etwas bemerkt. Die Diebe haben es dabei auf Daten abgesehen, die sich zu Geld machen lassen. In speziellen Untergrund-Shops lassen sich damit mitunter enorme Gewinne erzielen. Die Preise für geklaute Daten variieren nach Qualität (z.B. Vollständigkeit) und nach Angebot und Nachfrage. So werden seltene ICQ-Accounts oder Daten für DHL-Packstationen zu höheren Preisen gehandelt als die allgegenwärtigen Kreditkartendaten. Im weiteren Workflow werden die gestohlenen und verkauften Datensätze von Dritten für weitere Taten eingesetzt. Die Täter kaufen Ware in verschiedenen Shops ein, oft bis zum Kreditkartenlimit. Über Mittelsmänner und DHL-Packstationen gelangt die Ware dann an die Kriminellen. Hier kommen die geraubten Account-Daten von Packabholstationen zum Einsatz. Durch den Verkauf der Ware, gelangen die Kriminellen schließlich an das Geld. Windows-Nutzer besonders bedroht Wie Analysen des G Data SecurityLabs zeigen, sind Benutzer von Microsoft Windows
besonders gefährdet: 99,4 Prozent der Malware-Attacken zielen auf das Betriebssystem.
0,4 Prozent sind webbasierte Attacken. Die
restlichen 0,2 Prozent entfallen auf Schadcode für andere Betriebs-systeme. Gegen
diese Art kriminellen Betrugs können sich Internet-Nutzer durch das Verwenden
von Security-Software, wie den G Data-Produkten und einer umsichtigen Internet-Nutzung
schützen. (G Data: ra) |
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