Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Jeder vierte neue Wurm verbreitet sich über USB-Anschlüsse

In diesem Jahr reihte sich bereits "Mariposa" in die gefährliche Trendwende ein

(01.09.10) - Das zweite "International SMB Security Barometer" von Panda Security stellt eine erhöhte PC-Infektionsrate über USB-Anschlüsse fest. Handys, externe Festplatten, DVDs, MP3/4-Player oder ähnliche Speichergeräte gehören mittlerweile zum Alltag - für Online-Kriminelle eignen sich diese Geräte daher als optimale Viren-Träger. Jeder vierte neu programmierte Wurm in 2010 nutzt mittlerweile USB-Anschlüsse als Eintritt in den PC. Betroffen sind davon vor allem auch ein Viertel der KMU weltweit.

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Im Rahmen ihrer Studie analysierte Panda Security die PCs in 10.470 Unternehmen aus Europa, Nord- und Lateinamerika auf Infektionen und deren Ursachen. Bei 25 Prozent der Firmen konnte ein an den PC angeschlossenes USB-Gerät als Auslöser identifiziert werden. Der Trend zu solchen Infektionen zeichnete sich bereits im vergangenen Jahr ab, als der Wurm Conficker IT-Sicherheitsexperten mit millionenfachen Infektionen in Atem hielt. In diesem Jahr reihte sich bereits "Mariposa" in die gefährliche Trendwende ein.

Der Ablauf einer USB-Infektion

Beim Anschluss von USB-Geräten an den Computer greift Windows auf die Autorun.inf-Datei zurück. Sie liegt im Hauptverzeichnis des Gerätes und ermöglicht es, Dateien oder Anwendungen vollautomatisch bei einer Verbindung zum PC zu starten. Diese Funktion wird von Online-Kriminellen missbraucht: Sie programmieren ihre Schädlinge gezielt für die Manipulation der Autorun.inf-Datei, damit auch Schädlinge auf dem USB-Gerät vollautomatisch gestartet werden. Der PC wird auf diese Weise unmittelbar nach Anschluss des Gerätes infiziert. (Panda Security: ra)

 

 

 

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