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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Keine neuen Formen eines Stuxnet-Wurms im Umlauf Stuxnet hat bis dato noch keine Nachahmer gefunden (28.02.11) - Der Computerwurm Stuxnet hat die Sicht auf die Sicherheit von Industrie- und Fertigungsanlagen verändert. Wurde das Schadenspotenzial einer IT-Attacke bis dato theoretisch erörtert, so hat der Computerwurm mit seiner gezielten Sabotage der Zentrifugensteuerung Fakten geschaffen. Inzwischen ist untersucht, mit welcher Taktik und technischen Finesse der Schädling in die Zielsysteme eingedrungen ist.
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Klone oder neue Formen eines Stuxnet-Wurms wurden entgegen öffentlicher Stimmen von den Symantec-Laboren nicht erfasst. Dennoch hat der Vorfall Diskussionen ausgelöst. Um solche Attacken gegen Industrie-Systeme abzuwehren, sind andere, umfassende Sicherheitskonzepte gefragt. Symantec befragte im Rahmen einer Journalistenveranstaltung Enrico Puppe von VW Nutzfahr-zeuge, wie denn die Gefahr von Stuxnet innerhalb der deutschen Industrie wahrgenommen wird. Industriebetriebe sind sich durchaus bewusst, dass Attacken dieser Art jederzeit wieder auftreten können, auch wenn Stuxnet bis dato noch keine Nachahmer gefunden hat. Aber: Ob zukünftig derartige Angriffe dieselbe hohe Qualität wie Stuxnet haben werden, bezweifelt der Sicherheits-beauftrage von VW. Denn die dafür notwendigen Anforderungen, wie beispielsweise die Beschaffung von Zertifikaten, sind extrem hoch und erfordern finanzielle und zeitliche Ressourcen. (Symantec: ma) |
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