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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Anna Kurnikova-Virus ging in die Geschichte ein Danach sind auch Programmierlaien in der Lage, Schadsoftware mit wenigen Mausklicks zu erzeugen (02.03.11) - Die bekannten Gefahren im Internet - Viren, Würmer und Co. - waren nicht immer Werkzeuge krimineller Banden, die es nur auf das Geld ihrer Opfer abgesehen hatten. Bis vor einigen Jahren waren es überwiegend jugendliche Hacker, so genannte Script-Kiddies, die mit den Programmen ihre Fähigkeiten demonstrieren wollten. Und diese waren auch tatsächlich nötig, denn der Quellcode für jeden digitalen Schädling musste selbst geschrieben werden.
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Einen wichtigen Wendepunkt hin zu einer regelrechten
Malware-Industrie markierte am Inzwischen werden diese digitalen Werkzeugkästen für Preise bis zu mehreren tausend US-Dollar auf dem Schwarzmarkt angeboten. Das zeigt, dass sich die organisierte Online-Kriminalität seit dem Anna Kurnikova-Virus zu einer veritablen Schattenwirtschaft gemausert hat. Übrigens hatte der Virus doch noch eine Sternstunde: Er ist der einzige Computerschädling, der je in einer Folge der bekannten US-Fernsehserie Friends vorkam. (Symantec: ma) |
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