Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund

Malware-Masche in Facebook: Täter haben es auf Online Banking-Benutzerkonten abgesehen

Anwender sollten auf eine umfassende Sicherheitslösung setzen, die den http-Verkehr überwacht und einen Spam-Filter mit einschließt

(23.08.11) - Die Sicherheitsexperten der G Data SecurityLabs beobachten aktuell eine neue Welle von heimtückischen Cyber-Attacken in Facebook. Die Kriminellen versenden u.a. an viele Nutzer des weltweit größten sozialen Netzwerkes Chat-Nachrichten, versehen mit einem verkürzten Link und der Frage "bist du das?". Das Anklicken des dargebotenen Links startet den Download eines als Bild getarnten Schadprogramms.

Anzeige

Ein weiterer Klick auf das vermeintliche Foto führt die schädliche Datei aus und infiziert so den PC des Opfers mit einem Trojanischen Pferd. Die Täter haben es bei dieser Attacke u.a. auf sensible Daten, wie Online Banking-Benutzerkonten abgesehen oder öffnen sich mit Hilfe des Trojaners Hintertüren zu dem System für weitere illegale Machenschaften.

Wie kann man sich gegen solche Angriffe schützen?

·         Nutzer sollten in sozialen Netzwerken keine Links oder Dateien zum herunterladen anklicken, die sie von Unbekannten erhalten. Ungewöhnliche Nachrichten von Freunden aus den Netzwerken sollten ebenfalls mit Vorsicht genossen werden, das Benutzerkonto könnte von einem Kriminellen gestohlen worden sein. Im Zweifelsfall sorgt die Nachfrage, ob die Nachricht echt ist, für Sicherheit.

·         Anwender sollten die Vorschau-Funktion bei den URL-Kürzungsdiensten nutzen, um zu sehen, wohin der Link führt. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Web-Diensten wie LongURL. Hier lassen sich verkürzte Links in voller Länge darstellen.

·         Die Anzeige der Dateinamenerweiterungen sollte aktiviert sein. Wie das bei den einzelnen Betriebssystemen funktioniert, erklärt Microsoft auf ihren Hilfs-Webseiten, z.B. http://windows.microsoft.com/de-DE/windows/help

·         Das Betriebssystem und alle eingesetzten Programme sollten mit Hilfe von Updates ständig auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.

·         Anwender sollten auf eine umfassende Sicherheitslösung setzen, u.a. die den http-Verkehr überwacht und einen Spam-Filter miteinschließt.

(G Data: ra)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken