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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Malware-Gefahr: Die Angriffsmöglichkeiten für Kriminelle werden im Heimanwenderbereich breiter Android-Schadprogramme machen mittlerweile fast ein Fünftel am Gesamtvolumen mobiler Schädlinge aus (
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"Heimnetzwerke ähneln immer mehr kleinen Unternehmensnetzwerken ohne dedizierten IT-Administrator", sagte Funk. "Zahlreiche Endpunktgeräte sind untereinander, aber auch mit dem Web verbunden. Die Infrastruktur in der Heimelektronik wird so komplexer. Die Angriffsmöglich-keiten für Kriminelle werden im Heimanwenderbereich breiter. Dabei können Betrüger die im PC-Bereich erfolgreichen Betrugsmethoden und -Technologien auf neue Geräteklassen ummünzen." Die Gefahren sind beispielsweise Erpressungs-Software (Ransomware), Spam und Phishing, alte Bekannte beim herkömmlichen Computerbetrug. Cyberkriminelle haben es unter anderem auf sensible Daten wie Kreditkarteninformationen abgesehen. Online-Shopping, Internet Banking und soziale Netzwerke werden immer häufiger auf Smartphones, Tablets oder Fernsehgeräten genutzt. Zudem wird das Google-Betriebssystem Android immer beliebter, vermutlich auch bei der Implementierung in weiteren Geräten in der Unterhaltungselektronik. Virenexperte Funk sieht daher den aktuell starken Anstieg von Android-Schadprogrammen mit Skepsis: "Im August 2010 tauchte der erste Schädling für Android auf. Der Anstieg ist beispiellos in der Geschichte mobiler Malware. Android-Schadprogramme machen mittlerweile fast ein Fünftel am Gesamtvolumen mobiler Schädlinge aus." Kaspersky Lab empfiehlt Nutzern neben dem Einsatz von IT-Sicherheitslösungen, sofern schon möglich, dasselbe Schutzverhalten wie bei der herkömmlichen Computernutzung: Bei sensiblen Aktionen im Heimunterhaltungsnetzwerk sollten Nutzer immer die Updates von Betriebssystemen, Apps oder Plug-ins beziehen und den gesunden Menschenverstand walten lassen. (Kaspersky: ra) |
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