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Rubrik: Virenwarnung/Hintergrund Hacker-Angriff auf die niederländische
Zertifizierungsstelle "DigiNotar" Im Visier der Angreifer sind mehr als 40 verschiedene Netzwerke von Service-Provider und Universitäten (
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Bereits im Juli waren laut Trend Micro
Hacker in die Systeme von DigiNotar eingebrochen
und hätten falsche SSL-Zertifikate für Hunderte
Domain-Namen, einschließlich google.com, sowie für die gesamte .com-Top-Level-Domäne, ausgestellt. Eine Liste mit den
gefälschten Zertifikaten, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe, sei
unter https://blog.torproject.org/files/rogue-certs- SSL-Zertifikate stellen eine Art
digitalen Ausweis dar, mit dessen Hilfe Web-Browser feststellen können, ob
eine Web-Site authentisch ist. Das ist aus Anwendersicht insbesondere beim Online-Banking, der abgesicherten Kommunikation über
E-Mail-Anbieter oder bei jeder anderen Web-Site relevant, mit der etwa zum
Zweck des Online-Shopping eine sichere Verbindung aufgebaut wird. Erst wenn der Austausch der Zertifikate die Echtheit oder Identität der vom Anwender adressierten Website festgestellt hat, kann die verschlüsselte Kommunikation beginnen. Das Gefährliche an den gefälschten Zertifikaten sei, dass
die Web-Browser der Anwender sie nicht als solche erkennen. Dadurch ließen
sie sich für so genannte Man-in-the-Middle-Angriffe
missbrauchen. Das heiße, dass die Hintermänner hinter der Attacke den
kompletten verschlüsselten Datenverkehr der betroffenen Anwender mitlesen
könnten. Die Analyse der Daten aus dem "Smart Protection
Network" von Trend Micro
zeigen, dass eine Vielzahl von iranischen Internet-Nutzern derzeit mithilfe
solcher Angriffe ausspioniert werden. (Trend Micro:
ma) |
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