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Messenger "Telegram" als neuer Angriffsvektor

Lazarus-Gruppe erweitert Funktionen ihrer Kryptowährungs-Malware AppleJeus

Kaspersky-Experten identifizieren zweite Angriffswelle mit geänderten Taktiken und Verfahren



Aktuelle Kaspersky-Untersuchungen zeigen, dass die hinter Lazarus stehenden Bedrohungsakteure ihre Angriffe mit großer Vorsicht unter Verwendung neuer Taktiken und Verfahren sowie durch die Nutzung des Messengers "Telegram" als neuen Angriffsvektor weiter fortsetzen. Bislang sind Opfer in Großbritannien, Polen, Russland und China von der Operation betroffen - darunter auch mehrere Unternehmen aus dem Bereich Kryptowährungen.

Die Lazarus-Gruppe ist einer der aktivsten und produktivsten Advanced Persistent Threat (APT)-Akteure, der eine Reihe von Kampagnen gegen mit Kryptowährungen in Verbindung stehende Organisationen durchgeführt hat. Während der ersten Operation "AppleJeus" im Jahr 2018 hat die Lazarus-Gruppe eine fingierte Firma für Kryptowährungen gegründet, um auf diese Weise manipulierte Anwendungen auszuliefern und ein hohes Maß an Vertrauen bei potenziellen Opfern zu gewinnen. Dafür baute sie auch eine erste Malware für MacOS. Die Anwendung wurde von Nutzern auf den Webseiten Dritter heruntergeladen und die schädliche Payload verschleiert als reguläres Anwendungs-Update ausgeliefert. Die Payload ermöglichte es den Angreifern die volle Kontrolle über das Gerät des Nutzers zu erlangen und Kryptowährung zu stehlen.

Die Kaspersky-Forscher stellten bei der Folgeoperation signifikante Veränderungen in der Angriffstaktik der Gruppe fest: Der neue Angriffsvektor ahmte zwar den des Vorjahres nach, enthielt jedoch einige Optimierungen. Lazarus erstellte dieses Mal Fake-Websites mit Bezug zu Kryptowährungen, die Links zu Telegram-Kanälen gefälschter Unternehmen enthielten und verbreitete die Malware über diesen Messenger-Dienst.

Wie bei der ersten AppleJeus-Operation bestand der Angriff aus zwei Phasen. Die Nutzer luden zunächst eine Anwendung herunter, der zugehörige Downloader rief dann den nächsten Payload von einem Remoteserver ab, so dass der Angreifer das infizierte Gerät mittels einer permanenten Backdoor vollständig kontrollieren konnte. Dieses Mal wurde die schädliche Anwendung jedoch mit größerer Vorsicht ausgeliefert, um der Erkennung durch verhaltensbasierte Erkennungslösungen zu entgehen. Bei Angriffen auf macOS-basierte Ziele wurde ein Authentifizierungsmechanismus zum macOS-Downloader hinzugefügt und das Entwicklungsframework geändert. Des Weiteren kam eine dateilose Infektionstechnik zum Einsatz. Beim Angriff auf Windows-Nutzer vermieden die Angreifer - im Gegensatz zur ersten AppleJeus-Welle - den Einsatz von Fallchill-Malware. Sie erstellten eine neue Variante, die lediglich auf bestimmten Systemen nach Prüfung vorgegebener Werte aktiv wurde.

Kontinuierliche Weiterentwicklung der Malware

Lazarus hat darüber hinaus signifikante Änderungen in der MacOS-Malware vorgenommen und die Anzahl der Versionen erweitert. Im Gegensatz zu der vorherigen Attacke, bei der Lazarus den Open-Source QtBitcoinTrader nutzte, um einen kompletten MacOS-Installer zu bauen, kam im Rahmen der neuen AppleJeus-Angriffswelle ein selbstentwickelter Code zum Einsatz. Dies lässt den Schluss zu, dass die Lazarus-Gruppe weiterhin an Modifikationen der MacOS-Malware arbeitet, so dass die letzte Erkennung durch Kaspersky wahrscheinlich lediglich eine Momentaufnahme darstellt.

"Die neue AppleJeus-Operation zeigt, dass die Lazarus-Gruppe - trotz einer merklichen Stagnation auf den Märkten für Kryptowährungen - weiterhin in Angriffe dieser Art investiert und ihre Methoden verfeinert", betont Seongsu Park, Sicherheitsforscher bei Kaspersky. "Anhaltende Änderungen und Diversifizierungen innerhalb ihrer Malware zeigen, dass es hinsichtlich eines Wachstums solcher Angriffe und der damit verbundenen Bedrohungslage keine Entwarnung gibt."

Die Lazarus-Gruppe, bekannt für ihre ausgeklügelten Operationen und Verbindungen nach Nordkorea, führt nicht nur Cyberspionage- und Cybersabotage-Angriffe durch, sondern auch finanziell motivierte Attacken. Eine Reihe von Forschern, darunter auch die von Kaspersky, haben bereits früher über diese Gruppe berichtet, deren Angriffe auf Banken und andere große Finanzunternehmen abzielen. (Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 31.01.20
Newsletterlauf: 23.03.20

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Meldungen: Hintergrund

IceRat sehr gefährlich und schädigt in zweierlei Hinsicht

Die Schadsoftware IceRat spioniert die Zugangsdaten von Nutzern für verschiedene Online-Dienste aus und kann bei einer Infektion ungewollt die Stromrechnung von Anwendern in die Höhe treiben – durch verdecktes illegales Coin-Mining. Technisch haben sich die Entwickler einiges ausgedacht, um eine Erkennung des Schadcodes durch Sicherheitslösungen zu verhindern. G Data Virusanalyst Karsten Hahn hat IceRat genauer unter die Lupe genommen. Gelangt das gefährliche Schadprogramm auf den Computer, späht es die Zugangsdaten für verschiedene Online-Dienste, zum Beispiel Facebook oder Amazon aus. Diese Informationen alleine reichen den Kriminellen allerdings nicht aus: Sie installieren zusätzlich einen Coin-Miner, der illegal digitale Währungen schürft. So verdienen die Täter zusätzlich Geld und die Opfer haben es mit einer erhöhten Stromrechnung zu tun.

DeathStalker ein kreativer Bedrohungsakteur

Der Advanced-Persistent-Threat-(APT)-Akteur DeathStalker bietet jetzt vermutlich Hacking-for-Hire-Dienste an, um vertrauliche Geschäftsinformationen von Unternehmen im Finanz- und Rechtssektor zu stehlen. Die Experten von Kaspersky haben nun neue Aktivitäten des Akteurs ausmachen können und eine neue Malware-Implantations- und Bereitstellungstaktik entdeckt: Die Backdoor PowerPepper nutzt DNS über HTTPS als Kommunikationskanal, um die Kommunikation hinter legitimen Kontrollservernamenabfragen zu verstecken. Darüber hinaus verwendet PowerPepper verschiedene Verschleierungstechniken wie Steganographie.

Amazon-Geschenkkarte serviert Banking-Trojaner Dridex

Im Laufe des Dezember 2020 hat das Cybereason Nocturnus-Team Cybercrime-Kampagnen aufgespürt, die mit der Weihnachtszeit und insbesondere mit Online-Shopping verbunden sind. 2020 ist aus naheliegender Gründen ein Jahr, in dem Verbraucher ihre Einkaufsgewohnheiten geändert haben beziehungsweise ändern mussten und jetzt einen Großteil ihrer Einkäufe online erledigen. Endverbraucher sind schon lange ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Das durch die COVID-19-Pandemie stark gestiegene Volumen beim Online-Shopping, macht diese Art der Angriffe potenziell noch attraktiver. Laut der Daten des aktuellen IBM U.S. Retail Index, der im August dieses Jahres veröffentlicht wurde "hat die Pandemie die Verlagerung von physischen Ladengeschäften hin zu digitalen Einkäufen um eine Größenordnung von etwa fünf Jahren beschleunigt" und der "E-Commerce wird im Jahr 2020 voraussichtlich um fast 20 Prozent wachsen."

Automatisierter Ransomware-Befall auf MySQL-Servern

Guardicore hat eine aktuelle Ransomware-Kampagne aufgespürt, die MySQL-Datenbankserver ins Visier nimmt und mindestens seit Januar 2020 aktiv ist. Die Malwareless-Attacke "PLEASE_READ_ME" verwendet ein vergleichsweise simples Angriffsmuster, um schwache Zugangsdaten von MySQL-Servern mit direkter Internetverbindung auszunutzen. Insgesamt wurden sieben TB Daten aus mehr als 250.000 verschiedenen Datenbanken kompromittiert.Die Ransomware-Kampagne PLEASE_READ_ME verwendet keinen binären Payload – es handelt sich also um eine neuartige Malwareless-Attacke ohne Lateral Movement. Das Forscherteam von Guardicore Labs spricht von automatisierter "Fabrik-Ransomware", mit der sich ungezielte Massenangriffe durchführen lassen. Die Lösegeldforderungen pro Opfer sind zwar geringer, aber die Zahl infizierter Rechner umso höher. Die Erpresser haben mittlerweile 250.000 Datenbanken von 83.000 erfolgreich komprimittierten Unternehmen zum Kauf angeboten.

Remote Access-Trojaner verbreitet sich weltweit

Kaspersky-Forscher haben einen neuen Banking-Trojaner gefunden, der Nutzer in Deutschland, aber auch weltweit attackiert. Der Remote Access Trojaner (RAT) ,Ghimob' wurde im Zuge der Überwachung einer gegen Windows gerichteten, maliziösen Kampagne durch die Banking-Malware Guildma entdeckt. Dabei haben die Kaspersky-Forscher URLs, die nicht nur eine schädliche .ZIP-Datei für Windows verbreiteten, sondern auch einen Downloader für Ghimob entdeckt. Nach dem Infiltrieren des Bedienungshilfe-Modus kann Ghimob Persistenz erlangen und eine manuelle Deinstallation deaktivieren, Daten erfassen, Bildschirminhalte manipulieren und den Cyberkriminellen die vollständige Remote-Steuerung ermöglichen.Guildma, einer der Bedrohungsakteure hinter der berüchtigten Tétrade-Malware-Familie - für seine skalierbaren, schädlichen Aktivitäten sowohl in Lateinamerika als auch in anderen Teilen der Welt bekannt - arbeitet aktiv an neuen Techniken, entwickelt Malware und hat neue Opfer im Visier.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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