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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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TeaBot verbreitet weiterhin App-Fälschungen

Neue FluBot-Variante zielt auf Smartphones in Deutschland

Aktuelle Banking-Trojaner-Kampagne verbirgt Angriffsmethoden hinter neuen vermeintlichen Inhalten



Die Experten der Bitdefender Labs beobachten seit Dezember 2021 neue Varianten der Banking-Trojaner FluBot und TeaBot. Allein in der Bitdefender-Telemetrie wurden während dieser Zeit über 100.000 bösartige SMS registriert. Ein wichtiger Schwerpunkt der Angriffe im Dezember 2021 war dabei Deutschland mit 32,23 Prozent. Nur Australien war noch stärker betroffen. Die kriminellen Akteure haben ihre Kampagnen inzwischen angepasst und locken jetzt mit vermeintlich neuen Inhalten. Zugleich verlagern sie den Schwerpunkt des Versandes zwischen verschiedenen Ländern und Zeitzonen. Schwerpunkt der neuerlichen Angriffe sind dabei europäische Länder.

Bewährte Funktionalitäten

Die Banking-Trojaner wie FluBot, TeaBot oder die betrügerische SMS mit dem lockenden Betreff "Bist das du in dem Video?" sind Beispiele langfristiger Phishing-Kampagnen, welche die kriminellen Betreiber periodisch immer wieder neu ausspielen. Das Ziel ist dabei immer das gleiche: Es geht darum, Informationen über Online-Banking, SMS-, Kontakt- oder auch andere private Daten von infizierten Geräten auszulesen.

Dazu bieten die Malware-Arten ein Arsenal von Kommandos. Dank ihnen veranlassen die Hacker ganz einfach den Versand verschiedener Inhalte als SMS durch einen Command-and-Control-Server. Die Host-Domänen des Droppers bleiben dabei gleich. Dadurch können die Cyber-Kriminellen flexibel nacheinander Kunden verschiedener Banken angreifen und Inhalte sowie Funktionalitäten anpassen.

Verschiedene FluBot-Köder

Hauptinhalt der bösartigen SMS, die die Urheber mit der FluBot-Malware verbreiten, sind mit 51,85 Prozent vermeintliche Nachrichten von Paket-Diensten, gefolgt von einem Betreff mit der Frage: "Bis das Du auf dem Video?" (25,03 Prozent). Dieses bekannte, bisher über den Facebook-Messenger ausgeführte Phishing wurde nun Teil einer FluBot-Phishing-Kampagne. Die Opfer erhalten zuerst eine SMS mit dem Betreff. Um das Video anschließend sehen zu können, werden sie dazu aufgefordert, ein vermeintliches Flash- oder Betriebssystem-Update zu installieren und erhalten dann den Banking-Trojaner.

Weniger verbreitet sind falsche Browser Updates, Sprachnachrichten und Updates von Betriebssystemen. Nachgebaute Apps (auch falsche Antivirus-Apps) oder auch Erwachseneninhalte sind seltener ein Aufhänger für FluBot. Auffällig: Corona-Inhalte spielen aktuell keine Rolle mit nur 0,09 Prozent.

Wechselnde Versandgebiete

Die FluBot-Operateure wechseln ihre Zielgebiete in kürzester Zeit – häufig bereits nach wenigen Tagen. Im Dezember war neben Australien die Kampagne auch in Deutschland (Platz 2 mit 32,23 Prozent), Spanien, Italien und anderen europäischen Ländern aktiv.

Seit Januar verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend auf Polen, die Niederlande und Rumänien. Insgesamt bleibt Deutschland, trotz des Rückgangs, aber in den vergangenen zwei Monaten auf Platz zwei der Verbreitungsgebiete mit einem Anteil von 17,91 Prozent.

TeaBot verbreitet weiterhin App-Fälschungen und falsche QR-Codes – auch über Google Ads

Die Bitdefender Labs beobachten anhand ihrer Telemetrie-Daten, wie über Google Play eine neue bösartige "QR Code Reader-Scanner App" über 100.000mal innerhalb eines Monats in 17 verschiedenen Varianten heruntergeladen wurde. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen hochverschlüsselten TeaBot Dropper. Die TeaBot-Attacke zeichnet sich dadurch aus, vermeintlich nützliche Apps im Google Play Store anzubieten. Alternativ tarnt sie sich als falsche Version beliebter Apps, um dann bei Download als Dropper die Malware zu installieren. Die QR-Scanner-App verbreitet sich vor allem in Großbritannien, und sogar auch über Google Ads. (Bitdefender: ra)

eingetragen: 15.02.22
Newsletterlauf: 24.03.22

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Meldungen: Hintergrund

Nutzung von offenen VPN-Servern

Check Point Research, die Forschungsabteilung von Check Point Software Technologies, beobachtete unterschiedliche Gruppierungen, die über verschiedene Kanäle den Protestierenden und Regierungskritikern im Iran helfen, virtuelle Begrenzungen und Restriktionen zu umgehen. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören dabei das Durchsickern und der Verkauf von Daten, darunter Telefonnummern und E-Mails von Beamten, sowie Karten von sensiblen Orten.

Infektionskette beginnt mit einer Spear-Phishing-E-Mail

Agent Tesla, ein seit 2014 auf .NET-basierter Keylogger und Fernzugriffstrojaner (RAT), wird aktuell über einen im Dark Web verkauften Builder namens "Quantum Builder" verbreitet. Die Sicherheitsforscher des Zscaler-ThreatlabZ-Teams haben die aktuelle Kampagne untersucht und eine Weiterentwicklung festgestellt.

Automatisierte Prozesse machen NODs so gefährlich

Ransomware, Malware, Phishing: Manche Weblinks führen zu bösartigen Zielen, auf denen Nutzer Opfer zahlreicher Bedrohungen werden können. Um solche Gefahren zu vermeiden ist es essenziell, neu beobachtete Domains (Newly Observed Domains, NODs) zu überprüfen.

Nachahmung von Arbeitskorrespondenz ist ein gängiger Trick

Nach einer Pause kehrt eine schädliche E-Mail-Kampagne zurück, die sich mit der gefährlichen Qbot-Malware gegen Unternehmen richtet. Kaspersky Lab hat eine neue Aktivitätswelle mit mehr als 1.500 betroffenen Nutzern seit dem 28. September 2022 identifiziert.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

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DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

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