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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Sophos: Top Ten der Viren und Hoaxes im Mai 2004 Sasser-Wurm war für mehr als die Hälfte aller eingegangenen Virenreports verantwortlich (09.06.04) - Sophos hat eine Top Ten-Liste der Viren zusammengestellt, die Unternehmen rund um den Globus am meisten Probleme bereitet haben. Wie erwartet belegte der Sasser-Wurm den ersten Platz in den Charts und war für mehr als die Hälfte aller eingegangenen Virenreports verantwortlich.
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Im Mai 2004 belegten folgende
Schadprogramme die ersten zehn Plätze: 1. W32/Sasser 51,1
Prozent Neueinstieg 2. W32/Netsky-P 11,7
Prozent 3. W32/Netsky-B 4,1 Prozent 4. W32/Netsky-D 3,8 Prozent 5. W32/Netsky-Z 3,4 Prozent 6. W32/Netsky-Q 2,4 Prozent 7. W32/Netsky-C 2,1 Prozent 8. W32/Sober-G 1,5 Prozent Neueinstieg 9. W32/Bagle-AA 0,8 Prozent Neueinstieg 10. W32/Lovgate-V 0,7 Prozent Neueinstieg Andere: 18,4
Prozent "Sasser war mit Abstand der hinterhältigste Virus in diesem Monat und betraf mehr Nutzer als die vorhergehenden Netsky-Würmer. Dadurch, dass sich der Wurm ohne Zutun der Computernutzer verbreitet und ein neu entdecktes Sicherheitsloch in Microsoft XP ausnutzt, konnte er unbemerkt in ungeschützte Rechner eindringen und die Internetverbindungen fluten", meinte Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Der sicherste Weg, solche getarnten Würmer auszusperren, ist ein umfassendes Sicherheitskonzept. Es empfiehlt sich daher, auf ein dreistufiges Sicherheitskonzept zu setzen: Dazu gehört ein Multi-Level-Antiviren-Schutz, eine Firewall und Richtlinien, die das Aktualisieren der Software und den Umgang mit E-Mails und dem Internet regeln." Im Mai 2004 ergab sich
außerdem folgende Rangliste der am häufigsten aufgetretenen Hoaxes: 1. Hotmail hoax 13,5
Prozent
10. Monat auf Platz 1 2. Meninas da Playboy 11,0
Prozent 3.
Bill Gates fortune 6,6 Prozent 4.
Bonsai kitten 6,2 Prozent 5.
A virtual card for you 5,0 Prozent 6. Budweiser frogs screensaver 4,9 Prozent 7. JDBGMGR 4,0 Prozent 8. WTC Survivor 3,9 Prozent 9. Jamie Bulger 3,3 Prozent 10. Spunkball 2,2 Prozent Neueinstieg Andere: 39,4
Prozent "Diesen Monat tauchte der elektronische Kettenbrief 'Spunkball' das erste Mal auf", fuhr Gernot Hacker fort. "Die E-Mail behauptet, Jugendliche davor zu warnen, parkende Autos mit Feuerbomben zu attackieren. Wenn man diese Sorte von E-Mails erhält, ist und bleibt der beste Rat, einfach auf 'Löschen' zu klicken. Außerdem kann der Einsatz einer effizienten Antispam-Software helfen, das Aufkommen von Hoaxes und Kettenbriefen zu verringern." Sophos stellt für die Verwendung auf Intranet- und Internet-Seiten einen kostenlosen Info-Dienst zur Verfügung. So können Nutzer immer die aktuellsten Informationen über Viren und Hoaxes abrufen: http://www.sophos.de/virusinfo/infofeed/ Weitere Informationen über sichere Computeranwendung und Tipps zum richtigen Umgang mit Hoaxes gibt es unter: http://www.sophos.de/virusinfo/bestpractice/. (ma) Sophos Ansprechpartner: Christoph Hardy Tel. (06136) 9119-3, Fax (06136) 9119-40 E-Mail: info@sophos.de Web: www.sophos.de |