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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken McAfee: AVERT meldet 100.000sten Virus mit Aufnahme von neuer Sdbot-Variante in Datenbank Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen und Privatnutzer steigen weiter (29.09.04) - McAfee meldete den 100.000sten Virus, eine neue Sdbot-Variante, die von McAfee AVERT (Anti-virus and Vulnerability Emergency Response Team) identifiziert wurde. McAfee AVERT berichtete, dass zwar das Sicherheitsbewusstsein steigt, Hacker und Autoren von bösartigen Codes aber immer wieder neue Möglichkeiten zur Infizierung von Privatcomputern, globalen Unternehmensnetzwerken sowie Handheld- und Wireless-Geräte auf der ganzen Welt finden, um wichtige Informationen zu zerstören oder zu stehlen.
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Studien des McAfee AVERT belegen, dass das dramatische Ansteigen des Gefahrenpotenzials im Wesentlichen auf die große Anzahl von BOTs (eine Art Trojaner, die von einem Rechner, einem Netzwerk oder einer Person ferngesteuert wird) zurückzuführen ist, darunter auch die Sdbot Variante, die McAfee AVERT entdeckte. So waren 50 Prozent der Neueinträge in der Viren-Datenbank von AVERT BOTs. Eine weitere wichtige Gefahrenkategorie, die zur kürzlichen Verschärfung der Sicherheitslage beigetragen hat, ist die 32-Bit-Wurm-Technologie, die ein Merkmal von Netsky, Bagle und Lovgate ist. "Blickt man auf die Branche vor fünf Jahren zurück und vergleicht, wo wir heute in Bezug auf Menge, Komplexität und Verbreitungsgrad der Gefahren stehen, stellt man fest, dass im Gegensatz zu einem 'einfachen' alten Virus meistens irgendeine Art von Multitasking-Element genutzt wird", kommentierte Vincent Gullotto, Vice President von McAfee AVERT. "Die Kunden achten zwar mittlerweile schon wesentlich mehr auf ihre Sicherheit, aber trotzdem ist klar, dass angesichts der laufenden Zunahme von Computer-Attacken die Branche als Ganzes aktivere Maßnahmen ergreifen muss." Jährliche Steigerung der
Bedrohungen Insgesamt ist die Zahl von bösartigen Bedrohungen, Viren und Trojanern im letzten Jahr extrem gestiegen. Im Jahr 2003 meldete McAfee AVERT die Neuaufnahme von 22.000 Bedrohungen in seine Datenbank. Jetzt, da das Jahr 2004 in sein letztes Quartal geht, hat McAfee AVERT eine immense Zunahme beobachtet - bereits 15.000 neue Gefahren wurden seit dem 1. Januar 2004 aufgenommen, sodass den Erwartungen nach die Gesamtzahl neuer Bedrohungen im Jahr 2004 über der des Vorjahres liegen wird. McAfee AVERT stuft die Viren nach ihrer Gefährlichkeit und der Anzahl, die bei AVERT eintrifft, ein. Die Kategorisierung umfasst die Stufen "Low/Low Profiled", "Medium", "Medium-on-Watch", "High" und "High-Outbreak". Insgesamt hat McAfee AVERT jetzt die 100.000er Marke bei den Bedrohungen erreicht. Bereits im Januar 2004 meldete AVERT die Erkennung und Abwehr von 37 Viren der Kategorie
"Medium" im Vergleich zu 14 "Medium"-Viren im Gesamtjahr
2003
·
einem Virus der Kategorie
"Medium-on-Watch" im Vergleich zu drei Viren dieser Kategorie im
ganzen Jahr 2003
·
einem "High"-Virus
im Vergleich zu drei "High"-Viren im gesamten Jahr 2003 Laut einem vor kurzem unter dem Titel "Worldwide Antivirus 2004-2008 Forecast and 2003 Competitive Vendor Shares" erschienenen Bericht der IDC wird die Virenerkennung immer anspruchs-voller, leider aber auch die Techniken der Virenautoren. Die IDC weist darauf hin, dass die traditio-nelle Virenerkennung auf Signatur-Basis zwar auch weiterhin die Grundlage für die Erkennung neuer Gefahren bilden wird, dass aber zunehmend aktive Virenerkennungs-Techniken in Unternehmen eingeführt werden, um die komplexeren, sich schnell verbreitenden Gefahren der Zukunft zu bekämpfen. IDC verweist ebenfalls darauf, dass die Integration von aktiven Virenerkennungs-Technologien in traditionelle signatur-basierte Antiviren-Technologien ein wesentlich höheres Maß an Präzision bei der Erkennung von bekannten und unbekannten Gefahren ermöglichen wird. (ma) McAfee (vormals Network Associates) Ansprechpartnerin: Isabell Unseld Tel. (089) 3707-1535, Fax (089) 3707-1199 E-Mail: isabell_unseld@mcafee.com Web: www.mcafee.com |